
Korsika! Wilde Berge – Weites Meer Korsika! Keine andere Insel im Mittelmeer vereint auf so engem Raum solche Gegensätze. Der Fotograf und Abenteurer Walter Steinberg hat mit seiner Frau das wilde Bergland Korsikas nicht nur auf dem GR20 erkundet und anschließend die Insel im Faltboot umrundet. Seine neueste Multivisionsschau nimmt die Zuschauer in faszinierenden Bildern mit auf eine unvergeßliche Reise voller Überraschungen. „Korsika!“ und „Kanada – Alaska“: Abenteurer Walter Steinberg zeigt zwei packende Reisereportagen in Rheine Der bekannte Fotograf und Filmemacher Walter Steinberg erkundet seit mehr als dreißig Jahren die Wildnisse der Welt. Dabei reist er meist ohne Motorkraft, also mit dem Kanu, zu Fuß oder auf Schneeschuhen und scheut Strapazen nicht. Seine Frau, die Biologin Dr. Siglinde Fischer, begleitet ihn auf diesen Touren. Steinberg’s Markenzeichen sind spannende Reisegeschichten, kombiniert mit brillianten Bildern kleiner wie großer Naturschönheiten; dazu ein einfühlsamer Blick auf die Menschen, denen die beiden unterwegs begegnen. In zwei faszinierenden Multivisionsschauen nimmt Steinberg in Rheine seine Zuschauer mit auf abenteuerliche Reisen: In der ersten Schau „Korsika! Wilde Berge – Weites Meer“ geht es zur Mittelmeerinsel der Gegensätze: Schneebedeckte Zweitausender blicken über glasklares Meer. Schroffe Felsküsten im Westen stehen schier endlosem Sandstrand der Ostküste gegenüber. Neblige, kühle Buchenwälder thronen über duftender, sommerheißer Macchia. Dazu eine einzigartige Flora und Fauna. Steinberg dokumentiert nicht nur den legendären Fernwanderweg GR20, sondern auch die Umpaddlung der Insel in Faltbooten, die trotz tagelanger Stürme gelang. Und er gibt Einblicke in das Leben der Korsen, von denen viele noch traditionellen Berufen nachgehen. Unterwegs bei Elchen und Eskimos: Walter Steinberg zeigt preisgekrönte Bilder einer einzigartigen Kanada-Alaska Expedition Der bekannte Fotograf Walter Steinberg und seine Frau Siglinde Fischer haben als erste Deutsche Nordwestamerika mit Faltbooten durchquert. 130 Tage war das Abenteurerpaar unterwegs und hat auf einer 4100km langen Expedition zwei der größten Ströme Nordamerikas miteinander verbunden - den Mackenzie und den Yukon River. Mit eindrucksvollen Bildern nimmt Steinberg seine Zuschauer mit auf ein packendes Fluß-Abenteuer durch die porträtiert Gastfreundschaft und Alltag von Indianern, Aussiedlern und Eskimos. Mit dieser Multivisionsschau gewann er den Preis für das „Beste Abenteuer“ auf dem11. internationalen Abenteuer- und Diafestival „el mundo“ im österreichischen Judenburg. Unterwegs bei Elchen und Eskimos: Walter Steinberg zeigt Bilder einer einzigartigen Kanada-Alaska Expedition 4100km mit Faltbooten vom Mackenzie River zur Yukonmündung in die Beringsee 2008 haben der Fotograf Walter Steinberg und seine Frau Siglinde Fischer als erste Deutsche Nordwestamerika mit Faltbooten durchquert. 130 Tage war das Abenteurerpaar unterwegs und hat auf einer 4100km langen Expedition zwei der größten Ströme Nordamerikas miteinander verbunden - den Mackenzie und den Yukon River. Von Vancouver aus gelangen Steinberg und Fischer Mitte Mai per Greyhound Bus nach Hay River am Großen Sklavensee in den kanadischen Nordwest-Territorien. Bald ist klar: Hier kann es nicht losgehen. Der See ist noch völlig vereist, ebenso der Oberlauf des Mackenzie Rivers. So starten die beiden Abenteurer wenige Tage nach dem Eisaufbruch am Liard River, einem Zufluß des oberen Mackenzies. Anfangs paddeln sie durch Treibeis: Haushohe, kilometerlange Eiswände machen wochenlang die Lagersuche am Mackenzie River schwierig. Wind zerrt an den Paddeln, manchmal auch an den Nerven. Dann gilt es, die Bergkette der Richardson Mountains zu überwinden – in 160 teils enorm kräftezehrenden Kilometern gegen die Strömung des eisigen, wilden Rat Rivers: Wochenlang zerren sie ihre Faltboote hinter sich her und sind jeden Tag bis zu den Armen naß. Doch Anfang Juli haben sie es geschafft, stehen auf dem McDougall-Paß, schleppen ihre Ausrüstung über die baumlose Tundra zum Beginn des Yukon-Wassersystems, dem Summit Lake. Nach 500km durch menschenleere Wildnis erreichen sie endlich die Indianersiedlung Old Crow. Im atemberaubend schönen Canyon des Porcupine Rivers passieren die Abenteurer unbemerkt die Grenze nach Alaska. Dort führt wegen des schlechten Sommers 2008 der Yukon noch Hochwasser. Steinberg und Fischer begegnen unterwegs immer wieder Indianern, Aussiedlern und Eskimos, die ihnen Einblicke in das Leben am Fluß gewähren. Wenige Tage vor dem ersten Schneefall erreichen sie nach viereinhalb Monaten mit viel Wetterglück die Beringsee bei Emmonak, einer Eskimosiedlung. Mit eindrucksvollen Bildern nimmt Walter Steinberg seine Zuschauer mit auf ein packendes Fluß-Abenteuer durch die wilde Schönheit Kanadas und Alaskas.