Drama

Drama

Von Shakespeare bis Tom Stoppard, von Molière bis Yasmina Reza, von Schiller bis Sibylle Berg: Erleben Sie klassische und zeitgenössische Dramen, in moderner Form auf die Bühne gebracht. Mit einer Vielzahl an erstklassigen Ensembles und originellen Regisseuren ist die deutsche Theaterszene zwischen großen Stadttheatern und freien Gruppen so interessant wie lange nicht mehr.

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Aus dem Nichts
Politthriller nach dem preisgekrönten Film v. F. Akin

EURO-STUDIO Landgraf - AUS DEM NICHTS - Politthriller nach dem gleichnamigen Film v. Fatih Akin Es ist eine Geschichte, die man nie erleben möchte, ein emotionales Drama über Verlust und Trauer, das noch lange beschäftigt: An einem Nachmittag bringt Katja ihren kleinen Sohn Rocco ins Büro ihres deutsch-kurdischen Mannes Nuri. Als sie am Abend zurückkehrt, sind beide tot. Eine vor dem Büro depon

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Unter der Drachenwand
Schauspiel nach dem Roman von Arno Geiger

Unter der Drachenwand - Schauspiel nach dem Roman von Arno GeigerWie lebt sich das Leben 1944 - nach fünf Jahren Krieg? Drei junge Leute wissen nicht mehr, wie es weitergeht: Der Soldat Veit, ausgelaugt vom Krieg. Die Lehrerin Margarete mit ihren aus Wien verschickten Mädchen. Und die junge Margot mit ihrem Baby. Sie treffen am Mondsee in der Nähe von Salzburg unter der Drachenwand aufeinander. Wa

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Unter Verschluss

Unter Verschluss"Sie halten doch die Zukunft dieses Landes in den Händen. Und das Einzige, was mir dabei Sorgen macht, ist, wie sehr die zittern." Eine renommierte Journalistin steht kurz davor, den charismatischen Präsidenten, den sie selbst gewählt hat, live zu interviewen. Sie hat Fotos, die ihn diskreditieren würden: sexueller Missbrauch. Sie will ihn damit konfrontieren, vor laufender Kamera

 

Aristoteles verstand unter Drama noch ganz allgemein jede Form von auf der Bühne inszenierter Handlung und differenzierte zwischen Komödie und Tragödie. Im antiken Griechenland und bis in die Zeit der Französischen Klassik existierten strenge Regeln, die der Text eines Dramas zu erfüllen hatte. Zu beachten war unter anderem, dass ein Stück nur einen Ort und eine Handlung aufweisen sollte und der zeitliche Ablauf sich nicht über mehr als einen Tag erstrecken sollte.

Ausgehend vom römischen Dichter Horaz hat sich die klassische Fünf-Akt-Struktur entwickelt, die bei der Konzeption von dramatischen Texten auch heute noch häufig angewendet wird:

1. Exposition
Die handelnden Personen werden vorgestellt und der dramatische Konflikt kündigt sich an.

2. Komplikation
Die Konfliktsituation verschärft sich und erzeugt Spannung.

3. Klimax / Peripetie
Die Handlung erreicht ihren dramatischen Höhepunkt.

4. Retardierendes Moment
Die Handlung verlangsamt sich, das Ende wird hinausgezögert, die Spannung allmählich wieder gesteigert.

5. Katastrophe / Auflösung
Es kommt entweder zur Katastrophe oder zur positiven Auflösung der Konflikte.


Im Zeitalter von Sturm und Drang wandte sich der deutsche Dichter Ephraim Lessing in seinem Werk „Die Hamburgische Dramaturgie“ schließlich vom Regeldrama ab. Davon ausgehend folgte ein Wandel der aufgeführten Bühnenstücke weg von prunkvollen Schauspielen und noblen Figuren hin zu bürgerlichen Dramen, in denen sich die Zuschauer besser wiederfinden konnten. Inzwischen ist Drama ein weiter Begriff für unterschiedlichste Stile und Aufführungsformen, die sich schon längst keinem dogmatischem Regelwerk mehr unterwerfen.