Drama

Drama

Von Shakespeare bis Tom Stoppard, von Molière bis Yasmina Reza, von Schiller bis Sibylle Berg: Erleben Sie klassische und zeitgenössische Dramen, in moderner Form auf die Bühne gebracht. Mit einer Vielzahl an erstklassigen Ensembles und originellen Regisseuren ist die deutsche Theaterszene zwischen großen Stadttheatern und freien Gruppen so interessant wie lange nicht mehr.

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ProTicket präsentiert:
Die Räuber
Drama von Friedrich Schiller

Die Räuber - Drama von Friedrich Schiller Schillers großes Freiheitsdrama gehört zu Recht zu den bekanntesten Dramen der deutschsprachigen Theaterliteratur. Diese Opernrarität, basierend auf Schillers Klassiker, beleuchtet das Thema der Ausgrenzung, des Dazugehörens und des Überschreitens von sozial festgelegten Grenzen in bester italienischer Belcanto-Manier. Neben Giuseppe Verdi, der mit seinen

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Schauspiel
Jedermann
Drama von Hugo von Hofmannsthal

Schauspiel - Jedermann - Drama von Hugo von HofmannsthalHugo v. Hofmannsthal nahm sich zum Beginn des letzten Jahrhunderts ein 300 Jahre altes Mysterienspiel als Vorlage für seinen „Jedermann“ und folgte in seiner Neufassung ganz der mittelalterlichen Spieltradition, die nicht Individuen, sondern Personifikationen auftreten ließ, etwa den Sensenmann, den Mammon oder den Glauben. Trotzdem ging es H

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ProTicket präsentiert:
Kabale und Liebe
Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Kabale und LiebeBürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schillermit Jürgen Heinrich, Bruno Sauter, Lina Wendel, Philipp Liebl, Magdalena Steinlein, Bastian Scheibe, Robinson Reichel, Raffaela Kraus Regie: Thomas Rohmer & Danilo Fioriti Musik: Timo Willecke Bühne: Martin KäserLuise Miller liebt den Sohn des Präsidenten von Walter. Doch diese große Liebe provoziert Ängste und Intrigen. Luises

 

Aristoteles verstand unter Drama noch ganz allgemein jede Form von auf der Bühne inszenierter Handlung und differenzierte zwischen Komödie und Tragödie. Im antiken Griechenland und bis in die Zeit der Französischen Klassik existierten strenge Regeln, die der Text eines Dramas zu erfüllen hatte. Zu beachten war unter anderem, dass ein Stück nur einen Ort und eine Handlung aufweisen sollte und der zeitliche Ablauf sich nicht über mehr als einen Tag erstrecken sollte.

Ausgehend vom römischen Dichter Horaz hat sich die klassische Fünf-Akt-Struktur entwickelt, die bei der Konzeption von dramatischen Texten auch heute noch häufig angewendet wird:

1. Exposition
Die handelnden Personen werden vorgestellt und der dramatische Konflikt kündigt sich an.

2. Komplikation
Die Konfliktsituation verschärft sich und erzeugt Spannung.

3. Klimax / Peripetie
Die Handlung erreicht ihren dramatischen Höhepunkt.

4. Retardierendes Moment
Die Handlung verlangsamt sich, das Ende wird hinausgezögert, die Spannung allmählich wieder gesteigert.

5. Katastrophe / Auflösung
Es kommt entweder zur Katastrophe oder zur positiven Auflösung der Konflikte.


Im Zeitalter von Sturm und Drang wandte sich der deutsche Dichter Ephraim Lessing in seinem Werk „Die Hamburgische Dramaturgie“ schließlich vom Regeldrama ab. Davon ausgehend folgte ein Wandel der aufgeführten Bühnenstücke weg von prunkvollen Schauspielen und noblen Figuren hin zu bürgerlichen Dramen, in denen sich die Zuschauer besser wiederfinden konnten. Inzwischen ist Drama ein weiter Begriff für unterschiedlichste Stile und Aufführungsformen, die sich schon längst keinem dogmatischem Regelwerk mehr unterwerfen.