(5122) Ruf des Nordens

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Ruf des Nordens

Arved Fuchs

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Rund elf Wochen bereiste das Team um den Bad Bramstedter den größten Nationalpark der Welt (700.000 km2), um vor Ort Vergleiche hinsichtlich des Global Warming anzustellen, da Fuchs bereits 1997/98 eine ausgedehnte Tour an die Ostküste der Insel unternahm. Während der "Arctic Passages" Tour ließ Fuchs seiner Zeit den Haikutter im Scoresbysund einfrieren, um anschließend eine rund 800 Kilometer lange Ski-Expedition zu unternehmen. Im Jahr 2006 suchte Fuchs das Gespräch mit den Einheimischen vor Ort, neben der Möglichkeit der wissenschaftlichen Untersuchung wählte er den Weg der Wahrnehmung, um das Phänomen des Klimawandels zu dokumentieren. Die gleiche Thematik beschäftigte die Mannschaft auch ein Jahr später bei der Umrundung des Archipels Svalbard im Nordatlantik. Während der Umrundung segelte die "Dagmar Aaen" nördlich des 82. Breitengrades, die kürzeste Entfernung zum Nordpol betrug gerade einmal 502 Seemeilen - derart weit nördlich war es bisher nicht möglich, mit einem Segelschiff zu fahren. Doch bedingt durch den Klimawandel hat sich das Packeis in der Arktis derart weit zurückgezogen, dass eine Umrundung Svalbards problemlos durchgeführt werden konnte. Im Vorfeld der Umrundung fand in Longyearbyen ein internationales Jugendcamp unter dem Titel "Ice-Climate-Education" statt, zudem war ein Wissenschaftler an Bord, der Eisbohrkerne zog, um diese später im Max-Planck-Institut zu analysieren. Auf dem weiteren Weg rund um Spitzbergen segelte das Team auf den Spuren der historischen Schröder-Stranz-Expedition. In einer packenden Schilderung beider Expedition lässt Arved Fuchs den Zuschauer eintauchen in die eiskalte Natur der Arktis - und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen einer der schönsten Landschaften der Erde.