(15794) Klassik trifft Poetry
ProTicket präsentiert:

Klassik trifft Poetry

Kuss Quartett mit Bas Böttcher

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette GmbH

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Klassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas BöttcherKlassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas BöttcherKlassik trifft Poetry - Kuss Quartett mit Bas Böttcher


Das Kuss Quartett zählt längst zu den interessantesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett. Seine Weltkarriere führt von der Carnegie Hall in New York über das Conzertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall in London, die Berliner Philharmonie: zum dritten Mal nach Warstein. Die ungewöhnliche Offenheit des Ensembles zeigt sich in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken kombinieren.

Besetzung: Jana Kuss / Violine, Oliver Wille / Violine, William Coleman / Viola, Mikayel Hakhnazaryan / Violoncello

Bas Böttcher gilt als Wegbereiter der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene. Als reisender Dichter und Rezitator ist er weltweit auf Tournee.
Mit dem Kuss Quartett treffen zwei Gegensätze aufeinander, die auf den ersten Blick größer nicht sein können. Lassen Sie sich überraschen!

Programm

1. Set

  Bas Böttcher ein Satz aus Beethovens Streichquartett op. 18

  Bas Böttcher

  Kurtág: „Officium breve“ - Ausschnitte

  Bas Böttcher Beethoven op. 18, ein Finalsatz

2. Set

 Kurtág: Triosatz aus „Signs, Games and Messages“Lachenmann: Toccatina

  Bas Böttcher

  Bach: Bourrée aus C-Dur Suite

  Thomas Adés: aus Streichquartett „Arcdiana“ - Oh Albion

   Thomas Adés: aus Streichquartett „Arcadiana“ - Lehte

3. Set

   Bas Böttcher

   Elliot Carter: Figment IV für Viola solo

  Bas Böttcher

  George Benjamin: zwei Miniaturen

  Kurtàg: aus „Signs, Games and Messages“ für Violine solo

 Bas Böttcher

Beethoven: aus Streichquartett op. 74 Harfe - 1. Satz


Kurz Info - Bas Böttcher

Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern und wichtigen Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.). Er veröffentlichte zusammen mit Wolf Hogekamp 2005 die erste Poetry Clip DVD. (Voland & Quist/Lingua Video) Im Verlag Voland & Quist publizierte er außerdem die Gedichtbände Dies ist kein Konzert (2006), Neonomade (2009) und Vorübergehende Schönheit (2012). Autritte bestritt Bas Böttcher u.a. an der Bibliothèque Nationale de France (Paris), an der University of Berkeley (San Francisco), in der Neuen Nationalgalerie (Berlin), im Schloss Bellevue (Berlin), im Kulturpalast (Warschau) und auf der Buchmesse in Peking (2007). Bas Böttcher ist Erfinder verschiedener Medienformate für Lyrik. ErKlassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas BöttcherKlassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas Böttcher entwickelte den elektronischen Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet. (Sonderpreis 1998 von Die ZEIT, ARDOnline und IBM), den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances. Die Textbox wurde im Rahmen des Woerdz-Festivals (Luzern), im Centre Pompidou (Paris) und auf vielen Buchmessen von Taipeh, über Neu Dheli und Abu Dhabi bis Sao Paulo weltweit ausgestellt. Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, am Goethe Institut und an der Universität der Künste in Berlin. 2014 gab Böttcher mit dem Buch „Die Poetry-Slam-Fibel“ (Satyr) die bisher umfangreichste Sammlung von Poetry Slam Stücken heraus. Das Buch vereint 86 Texte und Audio-Stücke zum Thema Sprache von 50 Bühnendichtern und Dichterinnen. Zusammen mit seinen Kollegen Nora Gomringer und Dalibor Markovic unternimmt Bas Böttcher 2015 eine Tournee durch 10 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich (Wien, Salzburg ua.) und der Schweiz (Zürich u.a.). Für das Pergamon Museum (Berlin), das Sprengel Museum (Hannover), das Goethe Institut, Deutschlandradio, den DFB, Nike, die Hertie-Stiftung und den Rundfunk Berlin Brandenburg führte Bas Böttcher Text- und Auftragsarbeiten aus.

Kurz Info  - Kuss-Quartett
„Das Kuss-Quartett zählt längst zu den interessantesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett.“ Thomas Schacher, NZZ, Mai 2018 Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und womit sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico & the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wird bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein. Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory HallKlassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas BöttcherKlassik trifft Poetry Kuss Quartett mit Bas Böttcher in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 19, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio. Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher. Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals. Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten. Wir bitten Sie, diese Biographie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Konzertdirektion Goette gestattet. www.goette.de Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet. Das neueste Album, mit dem 2.Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten BrahmsLiedern für Sopran und Streichquartett erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

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