(14759) Olga Scheps, Klavier
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Olga Scheps, Klavier

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Olga SchepsOlga SchepsOLGA SCHEPS, KLAVIER

„Kraft und Seele, die Klavierpoetin Olga Scheps im Herkulessaal ...“ (Dr. Klaus Peter Richter, Süddeutsche Zeitung, 5. Mai 2013)

Geboren 1986 in Moskau, entdeckte die Tochter zweier Pianisten im Alter von vier Jahren das Klavierspiel für sich. Ihre Studien auf dem Instrument intensivierte sie nach dem Umzug der Familie nach Deutschland 1992. Bereits in jungem Alter entwickelte sie ein Klavierspiel, das intensive Emotionalität und Ausdrucksstärke mit außergewöhnlichem pianistischen Können vereint. Dieses Talent entdeckte auch Alfred Brendel, der die junge Olga Scheps förderte. Ihr Studium bei Prof. Pavel Gililov in ihrer Wahlheimat Köln schloss die Stipendiatin der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ 2013 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Ihre Kenntnisse vertiefte sie bei Prof. Arie Vardi und Prof. Dmitri Baschkirow.

Olga Scheps’ Repertoire umfasst neben den großen Werken der Klavierliteratur auch Kompositionen, die selten auf Konzertbühnen gespielt werden, darunter die posthumen Etüden von Frédéric Chopin, Franz Liszts „Malédiction“, „Les Oiseaux exotiques“ von Olivier Messiaen, „Lamentate“ von Arvo Pärt, das Klavierquintett von Mieczyslaw Weinberg und Antonín Dvoráks Klavierkonzert.

Ihre Solo-Recitals sind beim Publikum in aller Welt ebenso gefragt wie ihre Auftritte als Solistin mit Orchester und ihre kammermusikalischen Projekte.

Namhafte Dirigenten wie Thomas Dausgaard, Lorin Maazel, José Serebrier, Marcus Bosch, Ralf Weikert, Michel Tabachnik, Antoni Wit, Ivor Bolton, Cristian Mandeal, Christoph Altstaedt, Tugan Sokhiev und Simone Young luden Olga Scheps zur Zusammenarbeit ein.

Die Pianistin trat mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Warsaw Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg, den Münchner Symphonikern, dem Royal Scottish National Orchestra, der Russischen Staatskapelle Moskau, der Staatskapelle Weimar, dem ZürcheOlga Schepsr Kammerorchester, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse und der Prague Philharmonia auf.

Heute konzertiert Olga Scheps mit großem Erfolg in weltbekannten Konzerthäusern wie der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Cadogan Hall London, der Tonhalle Zürich und der Suntory Hall in Tokyo. Sie ist ein gefragter Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem Heidelberger Frühling, dem Klavier-Festival Ruhr, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem MDR Musiksommer, dem Lucerne Festival am Piano, dem ACHTBRÜCKEN Festival in Köln, dem Mozartfest Würzburg, dem Mersin Festival in der Türkei und dem Menuhin Festival Gstaad.

In der letzten Saison trat Olga Scheps beim Eröffnungskonzert des Musikfestes Bremen auf und gab gefeierte Konzerte bei den Meraner Festwochen und beim Prague Spring International Music Festival. Mit großem Erfolg führte sie in Tokyo Rachmaninows 2. Klavierkonzert unter Norichika Iimori auf und spielte in der Alten Oper Frankfurt mit dem Orchestra della Svizzera italiana Beethovens 3. Klavierkonzert. Außerdem führten Konzertreisen sie nach Spanien, Österreich und in die Schweiz.

Olga Scheps debütiert in dieser Saison mit zahlreichen Konzerten in Israel beim Israel Philharmonic Orchestra und konzertiert zum ersten Mal in Südafrika. Eine Wiedereinladung erhielt sie vom Klavierfestival Ruhr. Mit dem Wiener Concert-Verein wird Olga Scheps im Musikverein Wien und in der Kölner Philharmonie auftreten.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielt Olga Scheps mit Künstlern wie Alban Gerhardt, Daniel Hope, Adrian Brendel, Jan Vogler, Nils Mönkemeyer und dem Danish String Quartet zusammen. Im Herbst wird sie mit dem Quatuor Danel in der Elbphilharmonie Hamburg Weinbergs Klavierquintett aufführen.

Seit 2010 ist Olga Scheps Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Ihr Debüt-Album „Chopin“ gewann gleich einen ECHO KlassikOlga SchepsOlga Scheps. Auch ihre folgenden Einspielungen „Russian Album“ (2010) und „Schubert“ (2012) wurden von den Kritikern hoch gelobt. 2014 erschien ihre Aufnahme von Chopins Klavierkonzerten Nr. 1 und 2 mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Den Erfolg ihres Solo-Albums „Vocalise“, veröffentlicht 2015, konnte ihr Album „Satie“ zum 150. Geburtstag des französischen Komponisten noch übertreffen: Es landete auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Klassik Charts. Ihr neuestes Album „Tschaikowsky“ erscheint im Oktober 2017. Olga Scheps ist „Steinway Artist“.

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