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Die Possenhofer - Und ewig rauschen die Gelder

Eine Farce von Michael Cooney.

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Förderverein Heimhof-Theater e. V.

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Die Possenhofer - Und ewig rauschen die Gelder
Die Possenhofer - Und ewig rauschen die Gelder
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Lügen haben kurze Beine, sagt ein altes Sprichwort. Eric Swan jedoch flunkert sich durchs Leben und kompensiert die fehlenden Einkünfte durch seinen Jobverlust damit, dass er Geld von Ämtern bezieht. Schlitzohr Eric, der es sich in seiner Lügenwelt eingerichtet hat, geht scheinbar täglich zur Arbeit und führt ein angenehmes Leben. Das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein engagierter Mitarbeiter des zuständigen Sozialamtes vor seiner Tür steht und Auskunft verlangt. Damit gerät das Lügengerüst ins Wanken. Das Flunkerkarussell dreht sich immer schneller, denn um eine Lüge zu vertuschen, muss Eric stets eine neue erfinden. Und da Onkel George und der Untermieter Norman unfreiwillig mitmischen, verlieren irgendwann alle Beteiligten den Überblick. Sehr zur Freude der Besucher, die ein hinreißendes Durcheinander erleben: Tote stehen wieder auf, der Hausherr wird verdächtigt, Frauenkleider zu tragen und eine Affäre mit seinem Onkel zu haben, Taube können wieder hören und Sozialämter stellen nur unter Gewalt ihre Unterstützung ein. Ungewollt rutscht der bemitleidenswerte Eric tiefer in den Schlamassel und auch Tollpatsch Norman sorgt immer wieder für Erheiterung, weil seine gutgemeinten Lügen die Situation stets noch auswegloser machen. Fazit: Beste Unterhaltung, mit der Farce von Michael Cooney, ins Deutsche übersetzt von Paul Overhoff. Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Zum Beispiel den wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen … Die Laienspielgruppe „Die Possenhofer“, die 2013 ihr Debüt auf der Bühne des Heimhof-Theaters hatte, macht sich auch dieses Jahr nach der jährlichen Aufführung gleich wieder an die Probenarbeiten! Denn auch in der nächsten Spielzeit heißt es wieder „Bühne frei“ für unsere hauseigene Truppe mit der nächsten turbulenten Komödie.

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