Oktoberfest

Einfach mal nach guter bayrischer Tradition feiern, tanzen und schunkeln: Das erleben Sie auf unseren Oktoberfesten. Viel Spaß und gute Unterhaltung sind garantiert, wenn im Festzelt echte Wiesn-Stimmung aufkommt. Natürlich dürfen hier das Maß Bier, zünftige Musik, Dirndl und Lederhose nicht fehlen.

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Das wird die Gaudi des Jahres
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Mit rund sechs Millionen Besuchern ist das Münchener Oktoberfest das größte Volksfest der Welt. Der Verbrauch kann sich sehen lassen: eine halbe Million Hendl, 25 Tonnen Fisch und 6,6 Millionen Maß Bier. Apropos Bier: das Bier auf der „Wies‘n“ wird speziell für das Fest gebraut und muss eine Stammwürze von mindestens 13,5 % sowie zwischen 5,8 und 6,4 % Alkohol enthalten – getrunken wird es traditionell aus einem einen Liter fassenden Maßkrug.

Ein Festzelt des Oktoberfests

Eine Gaudi nach bayrischer Art bieten aber längst nicht mehr nur die Münchner Wies’n, sondern viele andere Oktoberfeste quer durch die Republik – und bestimmt auch in Ihrer Nähe. Mit dem Ausruf „O´zapft is!“ wird das erste Bierfass angestochen und die Party kann losgehen. Dann wird in den Oktoberfestzelten gefeiert und getanzt, mal mit DJ’s, mal mit Live-Auftritten bekannter Bands, die für Spaß und gute Laune sorgen. Originales bayrisches Bier und kulinarische Spezialitäten kann man mittlerweile nicht nur auf dem Oktoberfest in München erleben.

Der Dresscode

Traditionelle Trachtenkleidung ist zwar beileibe kein Muss, um ein Oktoberfest zu besuchen, kann der Party-Stimmung und dem Gefühl volkstümlicher Authentizität aber stark zu Gute kommen. Die Rede ist natürlich von Dirndl und Lederhose.

Oktoberfeste bieten natürlich auch gute Gelegenheiten zum Flirten und Anbandeln, wobei die Kleidung auch Signale sendet – zumindest für die Eingeweihten. So gibt die Schürzenschleife am Dirndl Auskunft über die Flirtbereitschaft der Trägerin. Damit es keine Missverständnisse gibt, hier eine kurze Erläuterung:

Dirndl mit Schleife

Schleife links: Singles aufgepasst

Ist die Schleife links gebunden, ist die Dame Single. Flirten ist also erlaubt und erwünscht.

Schleife rechts: Vergeben

Vorsicht bei Schleife rechts. Die auserwählte Dame hat bereits einen Mann an Ihrer Seite. Hier sollte man(n) das Flirten besser lassen, bevor er sich eine ordentliche Watsch‘n einfängt.

Schleife vorne: Jungfrau

Die traditionelle Oktoberfest-Zeichentheorie besagt bei vorne gebundener Schleife, dass die Trägerin des Dirndls noch Jungfrau ist.

Schleife hinten: Witwe/Kellnerin

Die Schleife hinten kann zwei Dinge bedeuten: Entweder ist die Dame verwitwet oder sie balanciert die Maß. Also bitte nicht der Kellnerin sein Beileid aussprechen.

Die Geschichte des Oktoberfests

Das Oktoberfest geht auf eine lange Tradition zurück. Die Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 bot den Anlass für viele private und öffentliche Feiern, bei der die letzte Feier das Pferderennen am 17. Oktober, den Grundstein des Oktoberfestes setzte. Als Tribüne wurde der Sendlinger Berg, der heute als Theresienhöhe bekannt ist, für die
40 000 Zuschauer des Rennens genutzt. Wie auch in heutiger Zeit wurden die Gäste mit Bier und Wein verköstigt.

Karte von 1812 von München und Untersendling mit Theresienwiese

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Oktoberfest zu dem bekannten Volksfest, wie es heute ist. 1880 wurde der Bierverkauf genehmigt und 1881 eröffnete die erste Hendlbraterei. Die Bierbuden wurden allmählich durch Bierhallen ersetzt, was zusätzlichen Platz für die Besucher bot. Dazu kamen immer mehr Schausteller zum Oktoberfest. 1885 bekam das Fest das erste Mal eine elektrische Beleuchtung, die von der Eletrotechnischen Farbik J. Einstein & Cie installiert wurde und als Sensation galt. Es folgten elektrisch betriebene Fahrgeschäfte und ab 1901 kam auch elektrisches Licht in die ersten Festzelte. Im Jahr 1910 feierte das Oktoberfest seinen 100. Geburtstag mit 12 000 Hektolitern Bier.