(5318) Jazz - Klezmer - Classic & The Orient

Meisterliche Kammermusik

Jazz - Klezmer - Classic & The Orient

Roglit Ishay, David Orlowsky Trio, Basem Darwisch Ensem

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“Jazz – Klezmer - Classic & The Orient” Weltkammermusik Konzert zur Erinnerung an den 9. November, in Zusammenarbeit mit dem Hilchenbacher Geschichtsverein, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der VHS des Kreises Siegen-Wittgenstein mit Roglit Ishay, dem David Orlowsky-Trio und dem Basem Darwisch-Ensemble Werke von Felix Mendelssohn, Jens Uwe Popp, David Orlowsky, Basem Darwisch, Hossam Shaker, Florian Dohrmann Der Star - Klezmer-Klarinettist und ECHO-Gewinner - David Orlowsky, trifft mit seinem Trio auf die orientalische Welt des Oudmeisters (Oud = orientalisches Saiteninstrument) Basem Darwisch. Zusammen mit der Pianistin Roglit Ishay wagen sie den Grenzgang zwischen Jazz, Klezmer, arabischer Musik und europäischer Klassik - ein ungewöhnlicher Konzertabend von Musica Mundi Frankfurt. Das Konzert ist die Begegnung zweier Ensembles, die zwischen Orient und Okzident pendeln. Mehr im Orient steht das Quintett von Basem Darwisch, der seine arabische Laute nicht nur in traditionellem Sinne beherrscht, sondern auch ausgesprochen jazzig improvisieren kann. Zusammen dem aus Ägypten stammenden Oud-Virtuosen spielen zwei fingerfertige Musiker: Hossam Shaker, Kanoun, und Mohammad Zaki, ein phänomenaler Percussionist. Das Quintett wird von Rageed William (Nay) und Youssef Nadim (Geige) vervollständigt. Zusammen intonieren sie fein ziselierte Stücke, die Shaker und Darwisch aus orientalischen Vorlagen entwickelt haben. Das Gegenstück dazu ist David Orlowsky, einer der erfolgreichsten Schüler von Giora Feidman. Die Gitarre in seinem Trio spielt Jens-Uwe Popp, den man auch als Mitglied im Feidman-Trio kennt, ein agiler Könner, der sich gut in das Wechselspiel von Klarinette und Kontrabass einfügt. Das „David Orlowsky Trio“ wird durch den Bassisten Florian Dohrmann ergänzt. Spannend wird es, wenn die beiden Gruppen improvisieren, z. B. in den Stücken „Siwa Ghoric“ von Basem Darwisch oder einem wilden „Arabischen Tanz“. Zwischen diesen beiden Ensembles der Weltklasse sitzt, quasi als Klammer und Mittlerin, die Pianistin Roglit Ishay, die schon zweimal in unserer Kammermusik musiziert hat. Ihr Klavierspiel fügt sich fein in das quirlige Miteinander der beiden Gruppen ein. Mit sanfter Hand streut die musikalische Leiterin des ‘Musica-Mundi-Projektes’ Miniaturen aus dem Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy in das Programm ein und schafft so ein überzeugendes Beispiel für Weltkammermusik.