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(4974) American Classics

Klassik Opan Air des Jahres

American Classics

3. Klassik Open Air auf der Burg

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Rundfunk-Blasorchester Leipzig Das Rundfunk-Blasorchester Leipzig begeht im Jahr 2010 sein 60-jähriges Orchesterjubiläum. In den zurückliegenden Jahren ist es dem Klangkörper gelungen eine vielbeachtete künstlerische Entwicklung vom unterhaltenden Funkorchester zu einem regional verankerten sinfonischen Kulturorchester mit überregionaler Ausstrahlungskraft zu vollziehen. Auf Grund seiner Sonderstellung als sinfonisches Bläserensemble nimmt es einen besonderen Platz in der sächsischen Orchesterlandschaft ein. Als einziges deutsches Kulturorchester seines Genres definiert es maßgeblich den künstlerischen Entwicklungsstand zeitgenössischer sinfonischer Bläsermusik. Dieses Musikgenre weiter zu fördern ist ausdrückliches Ziel zahlreicher Veranstaltungen, Konzerte und Seminare, die im Jubiläumsjahr 2010 besondere Profilierung erfahren sollen. Dem Orchester ist es wichtig seinen Aufführungen und Projekten unter eine Thematik zu stellen. So wird das RBO Leipzig sich in diesem Jahr unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Prof. Thomas Clamor mit dem Programm „American Classics“ präsentieren. Das RBO Leipzig präsentiert: American Classics Mit einem neuen außergewöhnlichen Open Air Konzertprogramm wird auch in 2010 das Rundfunk-Blasorchester Leipzig den Innenhof der Burg Nanstein zu einer einzigartigen Klangkulisse verzaubern. Mit den sinfonischen Tänzen aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ oder Melodien von George Gershwin werden die Leipziger Rundfunkbläser unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Prof. Thomas Clamor ihre künstlerische Varianz und Qualität erneut unter Beweis stellen. Gemischt mit Traditionales und Standards, dargeboten von der renommierten Leipziger Sängerin Ines Agnes Krautwurst, erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm aus populären Melodien, die längst zum Standartrepertoire der klassischen Orchesterliteratur zählen. Prof. Thomas Clamor Thomas Clamor studierte an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold im Hauptfach Trompete. 1986 wurde er mit 23 Jahren das damals jüngste Mitglied der Berliner Philharmoniker. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Zahlreiche Schallplatten, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren diesen Schaffensbereich. Gastspiele führten ihn auf alle Kontinente. Seit frühester Jugend nehmen auch das Dirigieren und die Ensembleleitung im musikalischen Schaffen Thomas Clamors eine wichtige Position ein. Dabei dient ihm bei den Berliner Philharmonikern die Zusammenarbeit mit großen Dirigenten als Inspiration für das eigene Arbeiten. Seine pädagogischen Tätigkeiten begannen 1987 mit Lehraufträgen und Gastprofessuren an deutschen Musikhochschulen, welchem die Leitung zahlreicher internationaler Meisterkurse folgten. Entscheidend für ihn ist dabei, weiterzugeben, was er an Begeisterung und Erfüllung als Musiker selbst erfahren hat. Er arbeitete mit den bedeutendsten Jugendorchestern Europas zusammen, zahlreiche Gastdirigate führten Ihn zu den bedeutendsten Festspielen Europas, wie z.B. dem Beethovenfestival Bonn, den Salzburger Festspielen oder den London Proms. Außerdem dirigierte er in New York, LosAngeles, Chicago, Boston, Buenos Aires, Santiago de Chile, Lima, Peking, Tokyo, Osaka, u.v.m. Seit 2001 ist Clamor zudem Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler, sowie Professor h.c. an der Musikhochschule Shanghai. Nach der Gründung der ersten lateinamerikanischen Brass-Akademie 2001 in Venezuela konstituierte sich an dessen Spitze das Venezuelan Brass Ensemble, das er seitdem leitet und unter dem Patronat von Maestro J. A. Abreu steht. Seine Arbeit mit seinem Ensemble stößt Publikum und Presse in der ganzen Welt auf begeisterte Resonanz. Ines Agnes Krautwurst Ines Agnes Krautwurst studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Schon während ihrer 8-jährigen Ausbildung erhielt sie Engagements an führenden Theater- und Opernhäusern u.a. in Eisenach, Bremen, Mannheim, Dortmund, Halle, Leipzig, Kaiserslautern, Liege (Belgien), Montpellier (Frankreich) etc. Sie verkörperte Rollen wie Aldonza in „ Der Mann von La Mancha“, Die Erzählerin in „Sorbas“, Sarah Brown in „Guys and Dolls“, Shila in „Hair“, Magenta in „The Rocky Horror Show“, die Hexe in „Into the woods“, Samiel im „Freischütz“, Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“ , Sally Bowles in „Cabaret“ , Annie in „Annie get your gun“, Anita in „West Side Story“, die Titelfigur in „Evita“, Mr. Green in „Abydos“ etc. Weiterhin arbeitete sie in Varieté-Shows: „Der Spätsommernachtstraum“, „Die Schneekönigin“ Ines Agnes Krautwurst sang in verschiedenen Ballettproduktionen von Ralf Rossa am Opernhaus Halle: u. a. „Und heimlich schauernd sehn ich mich…“, „Juliet Letters“ Im April des Jahres 2009 wurde eine Bearbeitung des Streichquartettes „Juliet Letters“ durch Stephan König für Klavier, Gesang (I. A. Krautwurst) und Streichquartett aufgeführt mit dem Leipziger Streichquartett. Sie schätzt sich glücklich mit Pina Bausch die „Sieben Todsünden“ gearbeitet zu haben. Desweiteren reiste sie im Herbst 2008 mit dem Leipziger Vocalensemble „Amarcord“ nach Beirut, um dort ebenfalls die „SiebenTodsünden“ zur Aufführung zu bringen. Ihre letzte Theaterproduktion startete Ende Februar 2007 und endete im Juni dieses Jahres. Ines Agnes Krautwurst ist mit über 30 eigenen Programmen, erarbeitet und konzertiert mit dem Pianisten und Komponisten Stephan König (von Chanson über Jazz, von Improvisation bis hin zur Bearbeitung klassischer Gesangszyklen) eine gefragte Solokünstlerin. Ihr Interesse liegt im Verbindenden, Genreübergreifenden von Jazz bis Klassik. Unter diesem Gesichtspunkt bildet sie Gesangsschüler an der Kunst- und Musikschule Jena, an der Musikschule „Neue Musik Leipzig“ und an der Akademie der Künste in Delitzsch aus. Darüber hinaus bietet sie Gesangsworkshops für Jazz, Musical, Chanson und Improvisation an.