(20784) Draußen vor der Tür
ProTicket präsentiert:

Draußen vor der Tür

Schauspiel gegen den Krieg von Wolfgang Borchert

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Neues Globe Theater

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Draußen vor der Tür - Schauspiel gegen den Krieg von Wolfgang Borchert

DRAUSSEN VOR DER TÜR

 – Zwischen Traum und Trümmern von Wolfgang Borchert

Ein Mann kommt aus dem Krieg zurück – und findet keinen Platz mehr im Leben.
Beckmann ist 25, gezeichnet an Körper und Seele, und steht vor verschlossenen Türen: vor der Gesellschaft, der er diente, vor der Zukunft, die ihn nicht mehr will.
In einer traumartigen Wanderung begegnet Beckmann nicht nur Menschen, sondern auch überhöhten Figuren: dem Tod, der Elbe, Gott – und dem Anderen, einer gespiegelten Version seiner selbst.
Zwischen bitterem Ernst und grotesker Zuspitzung entstehen immer wieder überraschende, fast absurd-komische Momente, die das Geschehen brechen und zugleich schärfen.
Live-Musik kommentiert das Geschehen, treibt es voran und eröffnet zusätzliche Ebenen.
Wolfgang Borcherts Drama ist mehr als ein Klassiker: ein kraftvoller, poetischer Aufschrei gegen das Verstummen und Verdrängen.
Geschrieben 1947, wirkt das Stück heute erschreckend aktuell.

Das Neue Globe Theater bringt dieses Drama mit Klarheit, Intensität und Spielfreude auf die Bühne – als bewegenden Abend, der erschüttert, aufrüttelt und Raum für leise, unerwartete Momente von Humor lässt.

Wolfgang Borchert – Ein Leben zwischen Krieg und Appell
Wolfgang Borchert wurde 1921 in Hamburg geboren und starb bereits mit nur 26 Jahren – ein kurzes Leben, geprägt von Krieg, Krankheit und einem verzweifelten Ringen um Menschlichkeit.
Als junger Soldat an der Ostfront wurde er schwer verwundet und mehrmals wegen angeblicher regimekritischer Äußerungen verhaftet.
Die Folgen von Gefängnis, Hunger und Krankheit zerstörten seine Gesundheit – doch nicht seinen

unerschütterlichen Willen zum Schreiben.
Sein wohl bekanntestes Werk, das Kriegsheimkehrerdrama „Draußen vor der Tür“, schrieb Borchert in nur acht Tagen.
Es ist der eindringliche Schrei eines jungen Mannes, der wie Borchert selbst zu jung war für das Grauen, das er erleben musste – und dennoch mitten hineingerissen wurde.
Die Tragik: Borchert starb am 20. November 1947, einen Tag vor der Uraufführung seines Stücks in den Hamburger Kammerspielen.
Er konnte den überwältigenden Erfolg und die Wirkung seines Werkes nicht mehr erleben.
Sein letztes Vermächtnis, das Manifest „Dann gibt es nur eins!“, ruft mit eindringlicher Klarheit zum Widerstand gegen den Krieg auf: „Sag NEIN!“ – ein Aufschrei, der bis heute nichts an Kraft verloren hat.

Draußen vor der Tür - Schauspiel gegen den Krieg von Wolfgang Borchert

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