(20639) »Zwischenwelten«

Eröffnungskonzert Musikfestspiele Saar 2026 in Berlin

»Zwischenwelten«

in der Vertretung des Saarlandes beim Bund

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Internationale Musikfestspiele Saar gGmbH

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Eröffnungskonzert der Musikfestspiele Saar 2026 in Berlin


»Zwischenwelten« 

in der Vertretung des Saarlandes beim Bund



Stummfilm mit Live-Musik mit

Johannes Müller Saxophon

Bernhard Leonardy Klavier


Erstaufführung des Stummfilms des Filmemachers Sven Rech zum Thema der Musikfestspiele Saar aus dem Jahr 2026


Anmeldung per Mail an veranstaltungen@lv.saarland.de


Der renommierte saarländische Filmemacher Sven Rech zählt als Drehbuchautor und Regisseur zu den spannendsten Vertretern seiner Generation.

Seine Filme und Texte über »Menschen, Kultur, Geschichte, Kunst und das Leben in der ganzen Welt« wurden in vielen Fernsehsendern gezeigt, beispielsweise in der ARD, bei ARTE, 3sat, DLF, SR oder SWR.

Ergänzt wird der Filmabend durch das Meisterwerk »Entr’acte« des französischen Regisseurs René Clair (1898 – 1981). »Entr’acte« ist ein dadaistischer Kurzfilm aus Frankreich, der am 27. November 1924 als Zwischenspiel von Francis Picabias Ballettinszenierung »Relâche« am Pariser Théâtre des Champs-Élysées uraufgeführt wurde. Der Regisseur René Clair bedient sich verschiedener Spezialeffekte wie Zeitlupe, ungewöhnlicher Kamerapositionen und Mehrfachbelichtungen, um surreale Filmsequenzen zu schaffen. Der Komponist Erik Satie (1866 – 1925) tritt in der Anfangsszene des Films selbst als Schauspieler auf.

Die Live-Improvisation zum Film beinhaltet Themen und Fragmente seiner Kompositionen, mit denen er die Neue Musik, den Jazz und die populäre Musik gleichermaßen beeinflusste.

Als Zwischenmusik erklingen Werke der afroamerikanischen Komponistin Florence Price (1887 – 1953), darunter die »Songs from the Weary Blues«.

Sie schrieb: »Ich habe zwei Nachteile – mein Geschlecht und meine Rasse. Ich bin eine Frau und habe auch schwarzes Blut in meinen Adern.« Ihre Werke wurden erst kürzlich in einem halbverfallenen Sommerhaus wiederentdeckt. In St. Anne, Illinois, gab es eine Datsche, die abgerissen werden sollte. Gerümpel einer fernen Vorbesitzerin namens Price fand sich dort, ebenso wie Kisten voller Noten. Die sensationellen Kompositionen, als eine Art musikalisches Symbol einer schwarzen Freiheitsstatue, werden derzeit in aller Welt wiederentdeckt.


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