(20570) Florence Price und Ludwig van Beethoven

Fête de la Musique grenzenlos - Kampf um die Freiheit

Florence Price und Ludwig van Beethoven

Mit dem Vokalensemble’83 Saarbrücken

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Internationale Musikfestspiele Saar gGmbH

Tickets für Florence Price und Ludwig van Beethoven bei ProTicket kaufen

Fête de la Musique grenzenlos

Florence Price und Ludwig van Beethoven 

Kampf um die Freiheit


Mit dem Vokalensemble’83 Saarbrücken unter der Leitung von Bernhard Leonardy


Bettina Bauer Sopran | Clara-Sophie Bertram Alt | Mykola Avdieiev Tenor | Markus Jaursch Bass

Daria & Veronika Atamanenko Klavier (vierhändig)

Bon Lee Harmonium


Florence Price »Abraham Lincoln Walks at Midnight« (Erstaufführung eines Werkes dieser Komponistin im deutschsprachigen Raum)

Ludwig van Beethoven Messe C-Dur op. 86 (Deutsche Erstaufführung in der Fassung für Klavier und Harmonium)


Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass das Vokalensemble’83-Saarbrücken jährlich auf der Bühne der Musikfestspiele steht – und dass es jedes Jahr ein ganz besonderes Programm zusammenstellt. Unvergessen bleibt die Liszt Fassung von Beethovens Neunter Sinfonie oder im letzten Jahr das Chorkonzert zusammen mit einer Tänzerin.

In diesem Jahr stehen eine Komponistin und ein Komponist auf dem Programm, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Florence Price, eine 1887 geborene afroamerikanische Komponistin, und Ludwig van Beethoven. Doch beide verbindet eine gemeinsame Grundhaltung in vielen ihrer Werke: Die Suche nach moralischer Orientierung in einer unruhigen Zeit.

Florence Prices Komposition »Abraham Lincoln Walks at Midnight« (1931) ist eine musikalische Meditation über Verantwortung, Zweifel und moralische Wachsamkeit.

Inspiriert von einem Gedicht Vachel Lindsays zeigt Price die Figur Abraham Lincolns nicht als triumphalen Helden, sondern als ruhelosen Geist, der in der Nacht über die ungelösten Fragen der Menschheit nachdenkt: Krieg und Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Einen scheinbaren Kontrast bildet dazu Ludwig van Beethovens Messe in C-Dur op. 86, die in einer Fassung für Klavier und Harmonium von Michael Ostrzyg nach der Uraufführung im Februar 2026 in Harvard nun als Deutsche Erstaufführung bei den Musikfestspielen erklingt.

Die Messe C-Dur ist weniger eine repräsentative Kirchenmusik als vielmehr ein zutiefst persönliches Glaubensbekenntnis. Beethoven versteht die Messe nicht als dogmatische Verkündigung, sondern als menschliche Annäherung an das Göttliche.

Während Florence Price diese Suche nach Orientierung in eine säkulare, historisch geprägte Bildsprache kleidet, formuliert Beethoven sie in der universellen Sprache der Liturgie. Nacht und Licht, Zweifel und Vertrauen, Verantwortung und Hoffnung treten in einen musikalischen Dialog.


Dieses Konzert ist barrierefrei, bitte melden Sie sich wegen der genauen Plätze und weiteren Hinweisen an tickets@musikfestspiele-saar.de!


Hinweis zur Anreise mit dem ÖPNV: Zug RB77 bis Siersburg Bf. oder Bus 462 bis Siersburg Ortsmitte, ca. 10 Min. Fußweg



Fête de la Musique grenzenlos - Florence Price und Ludwig van Beethoven - Kampf um die Freiheit - Mit dem Vokalensemble’83 Saarbrücken unter der Leitung von Bernhard Leonardy

Bilder