(16483) Die Tanzstunde

Theater

Die Tanzstunde

Komödie von Mark St. Germain, Deutsch von John Birke

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Komödie am Kurfürstendamm Berlin

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Die TanzstundeTheater - Die Tanzstunde - Komödie von Mark St. Germain, Deutsch von John Birke

Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Allerdings verabscheut er jeglichen Körperkontakt, denn der Professor für Geowissenschaften leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus. Auf Anraten des Hausmeisters spricht er seine Nachbarin Senga Quinn an. Sie ist Tänzerin, doch nach einer Beinverletzung ist fraglich, ob sie in ihrem Leben jemals wieder tanzen kann. Also bietet Ever ihr für eine Tanzstunde 2153 Dollar. Senga lehnt dieses Angebot zunächst als „unmoralisch“ ab. Doch schließlich siegt die Neugier und sie beginnen mit dem Unterricht. Schnell entwickeln sich zwischen dem ungleichen Paar absurde Situationen, denn Ever nimmt alles wörtlich, was Senga sagt und gerät in Panik, als es um erste Berührungen geht, die beim Tanzen unvermeidlich sind. Mark St. Germain hat eine sehr amüsante und berührende Komödie über zwei einsame Seelen geschrieben, die nur mühsam denselben Takt halten können, schließlich aber beide mutig werden und sich erstaunlich nahe kommen. __________________________________________________________________________________ Besetzung:

Ever Montgomery - Oliver Mommsen

Senga Quinn - Tanja Wedhorn

Regie: Martin Woelffer

Bühne und Kostüm: Julia Hattstein Choreographie: Annette Reckendorf

Tanja Wedhorn als Senga Quinn

... machte ihre ersten Theatererfahrungen schon in der Schulzeit, bevor sie 1993 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin aufnahm. Direkt nach Abschluss des Studiums erhielt sie ihr erstes Engagement am Thalia Theater in Hamburg. Anschließend ging sie als festes Ensemblemitglied an das Nationaltheater Mannheim. Ihre ersten Dreherfahrungen machte Tanja Wedhorn machte 1999 als Tochter von Sabine Postel in der Serie „Nesthocker – Familie zu verschenken“. Dem Fernsehpublikum ist sie seitdem aus zahlreichen sehr unterschiedlichen Filmen, wie z.B. „Woche für Woche“, „Schuld und Unschuld“, „Tür an Tür“ oder „Marie räumt auf“ bekannt. Für ihre darstellerische Leistung wurde sie 2005 mit dem österreichischen Fernsehpreis Romy ausgezeichnet. Als Katharina Reiff in der ARD-Reihe „Reif(f) für die Insel“ überzeugte Tanja mit komödiantischem Talent als instinktsichere Detektivin wider Willen. In der ARD-Reihe „Praxis mit Meerblick“ spielt sie die schlagfertige und charmante Ärztin ohne Doktortitel Nora Kaminski. Der Roadmovie „Liebe verjährt nicht“ mit Heino Frech hatte 2019 seine Weltpremiere in Ludwigshafen auf dem 15. Festival des deutschen Films. Im selben Jahr wurde mit dem Film „Nicht Ihr Ding“ die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Tanja Wedhorn und Heino Ferch fortgeführt. In der Komödie am Kurfürstendamm und auf Tournee war Tanja Wedhorn zusammen mit Oliver Mommsen bisher in den Publikumserfolgen „Gut gegen Nordwind“, „Eine Sommernacht“ und „Lieber schön“ zu sehen. Die Inszenierung „Eine Sommernacht“ wurde 2013 bei den Hamburger Privattheatertagen mit dem Monica Bleibtreu Preis ausgezeichnet.

Oliver Mommsen als Ever Montgomery

... besuchte die Schauspielschule Maria Körber in Berlin. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stefan Bachmann und der Gruppe Theater Affekt, aus der sich unter anderem Engagements für die Züricher Festspiele, das Schauspielhaus in Wien und die Volksbühne Berlin (Prater) ergaben. 1995 war Oliver Mommsen erstmals an der Komödie am Kurfürstendamm zu sehen: In dem Stück „Wochenend-Komödie“ unter der Regie von Folke Braband. 2001 stand er als traumatisierter Ex-Soldat gemeinsam mit Laura Tonke für „Junimond“ vor der Kamera und gab damit sein Kinodebüt. Im selben Jahr ermittelte er im Bremer „Tatort“ erstmals als Kommissar Stedefreund an der Seite von Sabine Postel. Für die Folge „Scheherazade“ bekam er 2006 den Deutschen Fernsehkrimi-Preis. Seitdem spielte er in zahlreichen Filmen mit und ist dem Publikum sowohl in Komödien als auch in ernsten Rollen durch Produktionen wie „Westflug“, „Das Beste aus meinem Leben“,Die Tanzstunde „Der offene Käfig“, „Sie hat es verdient“, „Die Haut der Anderen“, „Eltern allein zu Haus“ und „Love is in the Air“ bekannt. Im Dezember 2018 spielte er Kapitän Bonhoeffer in der Sebastian Fitzek-Verfilmung „Passagier 23“ (RTL). Nach 18 Jahren war Oliver Mommsen im Frühjahr 2019 zum letzten Mal als Kommissar Stedefreund im Bremer „Tatort“ zu sehen. 2019 drehte er für SAT.1 das Drama „Aus Haut und Knochen“, war im Sommer im Kinofilm „Mein Lotta Leben: Alles Bingo mit Flamingo“ (nach den erfolgreichen Kinderbüchern von Alice Pantermüller) und im Dezember in der ARD-Komödie „Der beste Papa der Welt“ zu sehen. Für die ARD drehte er im Sommer die Komödie „Papa auf Wolke 7“. An der Komödie am Kurfürstendamm war Oliver Mommsen in „Gut gegen Nordwind“, „Eine Sommernacht“, „Lieber Schön“ und „Die Tanzstunde“ zu sehen. Für „Eine Sommernacht“ wurden er und seine Bühnenpartnerin Tanja Wedhorn bei den Hamburger Privattheatertagen mit dem Monica Bleibtreu Preis ausgezeichnet, für den die beiden 2018 auch mit „Die Tanzstunde“ ins Rennen gegangen sind. 2019 gastierten sie mit „Die Tanzstunde“ in der Hamburger Komödie Winterhuder Fährhaus und waren im Frühjahr auf Tournee in Deutschland unterwegs. 4 Für seine Darstellung des Autisten Ever Montgomery erhielt Oliver Mommsen 2019 den Theaterpreis Goldener Vorhang des Berliner Theaterclubs.

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