(15791) Franziska & Florian Glemser
ProTicket präsentiert:

Franziska & Florian Glemser

Klavierduo

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Konzert & Künstler Agentur Jens Gunnar Becker

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Franziska & Florian GlemserFranziska & Florian GlemserFranziska & Florian Glemser

Das Klavierduo „Franziska & Florian Glemser“ erlebte seine Geburtsstunde im Jahr 2010 bei der Uraufführung des „Valse déconstruite für Klavier zu vier Händen“ des schwedischen Komponisten Henrik Ajax in Würzburg.

Der Komponist war so begeistert von der Interpretation durch die beiden Pianisten, dass er das Werk daraufhin den Musikern widmete. Franziska Glemser entstammt einer Musikerfamilie, der sie eine Vielseitigkeit verdankt, wie sie selten geworden ist im heutigen Musikleben. Bereits mit 12 Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Würzburg aufgenommen, studierte Klavier und Geige und bildete bei ihrem Vater, Professor für Gesang, ihre Sopranstimme aus.

Florian Glemser wurde mit 10 Jahren für die Hochbegabtenförderung an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sich die beiden kennen lernten, ausgewählt. Als Jazzpianist machte er schon als Jugendlicher von sich reden, entschied sich dann aber endgültig für eine klassische Laufbahn. Seine Konzerte werden als „kraftvoll-virtuoses und einfühlsam wechselvolles Gestaltungserlebnis“ bezeichnet und seine Interpretationen für ihre „musikalische Tiefe“ gerühmt

Besetzung:

Franziska Glemser Klavier

Florian Glemser Klavier

Programm:

Franz Schubert Variationen über ein Originalthema D 813

Ludwig van Beethoven Große Fuge op. 134

Franz Schubert Liedbearbeitungen für Klavier zu vier Händen

Johannes Brahms Souvenir de la Russie


Vita Franziska Glemser

Franziska Glemser (geb. Leicht), 1989 im fränkischen Ochsenfurt geboren, entstammt einer Musikerfamilie, der sie eine Vielseitigkeit verdankt, wie sie selten geworden ist im heutigen Musikleben. Neben dem Klavier studierte sie Geige und formierte mit ihren vier ebenfalls musizierenden Geschwistern ein heimisches Klavierquintett. Außerdem bildete sie bei ihrem Vater, Professor für Gesang, ihre Sopranstimme aus. In allen Fächern ist Franziska solistisch aufgetreten; zudem ist sie seit 2004 Konzertmeisterin des Würzburger Streicherensembles. Bereits mit zwölf Jahren wurde Sie als Jungstudentin an die Hochschule für Musik Würzburg aufgenommen, entschied sich aber erst acht Jahre später mit der Aufnahme in die Klavierklasse von Prof. Markus Bellheim endgültig für das Klavier. Schon in den beiden darauffolgenden Jahren gelang es ihr, sich zwei Mal in Folge im Wettbewerb der Jütting-Stiftung Stendal durchzusetzen und sich ein Stipendium der Stiftung zu erspielen. Verschiedene andere Auszeichnungen wie das Deutschlandstipendium oder der Lions-Förderpreis 2012 und ein Stipendium von YAMAHA Music Europe folgten. Darüber hinaus gewann sie den 1. Preis beim Steinway-Wettbewerb 2013 (Düsseldorf) und wurde beim International Piano Competition Epinal (Frankreich) 2015 mit der Ehrenmedaille der Stadt Epinal ausgezeichnet. Ihr Klavierstudium setzt sie derzeit in der Meisterklasse von Prof. Grigory Gruzman an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar fort, wo sie bereits ihren Bachelor of Music „mit Auszeichnung“ erhalten hat. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bereits an renommierte Spielstätten und Festivals wie dem Bruckner-Haus Linz, dem Schumann-Fest Bonn oder der Philharmonie Hradec Kralové in Tschechien. Für die kommende Saison ist u.a. Ravels Klavierkonzert in G-Dur mit dem MDR Sinfonieorchester in Leipzig geplant. Ihre weitgefächerten künstlerischen Aktivitäten spiegeln die prägenden Kräfte ihrer musikalischen Herkunft. So begleitet Franziska ihren Vater Arno Leicht in Liederabenden, spielt im Klavierduo mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Florian Glemser. Dieses junge Klavierduo konnte sich in den letzten Jahren bereits als gefragtes Nachwuchs-Ensemble etablieren. Mit Jonian Ilias Kadesha (Violine) und Florian Schmidt-Bartha (Cello) arbeitete sie im Klaviertrio mit dem Juillard String Quartet zusammen. In dieser Besetzung gewann sie 2011 den Fischer-Flach-Wettbewerb für Kammermusik. Franziska war aktive Teilnehmerin zahlreicher Meisterkurse, u.a. bei Hamish Milne, Klaus Hellwig und Dimitri Bashkirov. Auch ihre pianistischen Vorlieben dokumentieren einen künstlerischen Horizont, der weit über alles Spezialistentum hinausreicht und der sich von Bach und Mozart bis in die sensibel-versponnenen Klangwelten eines Skrjabin erstreckt. Als eine in allen Feldern des Ensemblespiels erfahrene Musikerin vermag Franziska diesem komplexen wie filigranen Repertoire emotionale Zwischentöne und Farben zu entlocken, die ihr Klavierspiel weit über die Sphäre virtuoser Selbstdarstellung hinausheben.

Vita Florian Glemser

Glemser, das zeigt sich von Takt und Takt, von Episode zu Episode und nicht zuletzt auch in seinem umfassend erhellenden Begleittext, er versteht es, die bindenden und zugleich rätselvollen Elemente zwischen Literatur und klavieristischer Poesie in Schumanns Musik gleichsam zu inhalieren, um sie dann mit den entsprechenden technischen Mitteln einer akustischen Momentanwahrheit zuzuführen. So wird der bald gleitende, bald zuckende, immer wieder aufbrausende Gang durch die Kreisleriana zu einem Abenteuer im Sinne ästhetischer Grenzerfahrung, wie sie auf der an sich nüchternen, der rein materialen Grundlage des bloßen Klavieranschlags nur selten gegeben ist.” (…) … ich zögere nicht, die „10“ für außergewöhnliche interpretatorische Leistung des jungen Glemsers zu ziehen. “ (Peter Cossé, Klassik Heute) „Ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn Florian Glemser nur ein einziges Werk an diesem Abend gespielt hätte? (….) Das Konzert wäre nach kaum einer halben Stunde zu Ende gewesen. Trotzdem wäre mehr zu hören und zu erleben gewesen als bei manch einem ganzen Abend.“ (Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung) Immer mehr etabliert sich der junge deutsche Pianist Florian Glemser (*1990) im Konzertleben. Einladungen zu Klavierabenden und Auftritte mit Orchestern führten ihn in fast alle renommierten Konzerthäuser in Deutschland (Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Herkulessaal München, u.a.) und im europäischen Ausland in Säle wie beispielsweise die Wigmore Hall in London, Stefaniensaal in Graz oder das Brucknerhaus in Linz. Seine Konzerte werden von der Presse und dem Publikum als Erfahrungen besonderer musikalischer Tiefe bezeichnet. Hineingeboren in einer Musikerfamilie erhielt er bereits im Alter von drei Jahren den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. Bereits sieben Jahre später wurde er ausgewählt, seine musikalische Ausbildung in der Hochbegabtenförderung der Hochschule für Musik Würzburg bei seinem Vater Bernd Glemser fortzuführen. Sein Konzertdebüt gab er mit sieben Jahren, sein Orchesterdebüt 2007 mit dem Philharmonischen Orchester in Würzburg als Solist von George Gershwins „Rhapsody in Blue“: Ein Zufall, der passender nicht sein konnte. Florian Glemser, ein begeisterter Jazzfan, machte in seiner Jugend auch als Jazzpianist von sich reden. Er gewann den Solistenpreis der Jazzinitiative Würzburg und tourte mit Big Band durch Europa. Mit Beginn seines Studiums entschied er sich endgültig für die rein klassische Laufbahn und konnte als Solist zahlreiche internationale Preise gewinnen und erhielt Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal und der Deutschen Stiftung Musikleben. Kammermusik und Liedbegleitung prägen entscheidend das künstlerische Selbstverständnis Glemsers mit und spielen eine bedeutende Rolle in seiner Konzerttätigkeit. Mit seiner Frau Franziska Glemser spielt er regelmäßig im Klavierduo. Seine kammermusikalische Tätigkeit in verschiedenen Formationen führte zu Wettbewerbsgewinnen, Rundfunkmitschnitten und Konzerten im In- und Ausland. Die Vielseitigkeit seiner Interessen spiegelt sich auch in der Breite seines Repertoires wider. Zu den Komponisten Johann Sebastian Bach und Robert Schumann spürt er aber eine besondere innere Verbindung. Robert Schumann ist auch seine 2017 erschienene Debüt-CD „Schumann“ (Ars Produktion) gewidmet, in der er sich auf eine interdisziplinäre Entdeckungsreise begibt und dem Dialog Schumanns zwischen Literatur und Musik nachhorcht. Die Einspielung wurde von mehreren deutschen Leitmedien und der musikalischen Fachpresse (u.a. DER SPIEGEL, Tagesspiegel, Crescendo) begeistert besprochen. Schon seit seiner Jugend hat Florian Glemser unterrichtet. Die pädagogische Tätigkeit spielt seit 15 Jahren eine wichtige Rolle in seinem Leben. Dies führte dazu, dass er 2016 mit 25 Jahren als hauptamtlicher Dozent für die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl ausgewählt wurde, an der er seitdem Studienaspiranten auf ein Hochschulstudium vorbereitet.

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