(15572) Kabale und Liebe
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Kabale und Liebe

Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Büro Theatergastspiele Fürth UG

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Kabale und LiebeKabale und LiebeKabale und Liebe

Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

mit Jürgen Heinrich, Bruno Sauter, Lina Wendel, Philipp Liebl, Magdalena Steinlein, Bastian Scheibe, Robinson Reichel, Raffaela Kraus

Regie: Thomas Rohmer & Danilo Fioriti

Musik: Timo Willecke

Bühne: Martin Käser


Luise Miller liebt den Sohn des Präsidenten von Walter. Doch diese große Liebe provoziert Ängste und Intrigen. Luises Vater kennt die Welt der Mächtigen nur zu gut und möchte seine Tochter davor bewahren. Sekretär Wurm hatte sich Hoffnungen auf Luise gemacht und kämpft mit allen Mitteln um seine ausweglose Liebe.Und Ferdinand von Walter? Ferdinand von Walter hat jegliches Interesse an der Welt seines Vaters verloren. Geld und Macht spielen für ihn keine Rolle mehr. Ferdinand lebt einzig für die Liebe und Luise. Die Absolutheit seiner Liebe provoziert den Präsidenten. Der hat für seinen Sohn eine andere Karriere geplant. Ferdinand soll Lady Milford, die Ex-Geliebte des Fürsten, heiraten und so die gesellschaftliche Position der Familie für die Zukunft sichern. Gemeinsam mit Wurm und dem Hofmarschall von Kalb spinnt er seine Kabale und für Luise beginnt ein Alptraum von Macht und Ohnmacht der Liebe bis in den Tod.


Schillers 1783 geschriebenes Drama handelt von dem unbedingten Willen, über einen Menschen zu verfügen, sei es Geliebte, Kind oder Untergebener. Er setzt seine Figuren einer schonungslosen Zerreißprobe aus, der weder sie noch ihr Ideal der Liebe standhalten können.

Überschwängliche Gefühle und rasende Leidenschaft stehen in Schillers Sturm und Drang–Thriller gegen selbst auferlegte Pflichten und unbarmherzige Intrigen eines von korrupten Männern beherrschten Systems.

Schiller war erst 25 Jahre alt, als er sein Stück «Kabale und Liebe» verfasste. Er war ein sehr zorniger junger Mann, der ein Stück über die erste Liebe schrieb und eine verkommene Welt, in der diese Liebe nicht sein darf: Ferdinand und Luise, der junge Adlige und das bürgerliche Mädchen, entdecken durch die LiebKabale und LiebeKabale und Liebee ihren eigenen freien Willen. Sie wollen sich selbst verwirklichen, oder – wie man damals sagte – sie folgen ihren Herzen …

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