Oratorienchor Saarbrücken (zugunsten von UNICEF)

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten I-III

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Oratorienchor Saarbrücken

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DAS WERK Die Vertonung der Weihnachtsgeschichte durch Bach fußt auf einer längeren Tradition, in de solch herausragende Stücke wie die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz und der „Actus musicus auf Weihnachten“ von Johann Schelle angesiedelt sind. Das textliche Rückgrat des Weihnachtsoratoriums bilden die Geschichte der Geburt Christi nach dem Lukasevangelium und die Epiphaniasgeschichte des Matthäusevangeliums. Den biblischen Bericht gibt der Evangelist, verkörpert durch den Tenor, in den Rezitativen. Dazu kontrastieren die Passagen in wörtlicher Rede, indem bespielsweise der Engel durch einen Sopran und die Gruppe der Hirten durch Chöre dargestellt werden. In den Eingangschören der einzelnen Kantaten, den Arien und den orchesterbegleiteten Rezitativen verwendet Bach freie Dichtungen eines unbekannten Librettisten. Die Choralsätze sind einzelne Strophen aus damals verbreiteten Kirchenliedern. Die große Popularität, der sich das Weihnachtsoratorium heute erfreut, ist jedoch dem Reichtum seiner Musik, den tief berührenden musikalischen Bildern von Jubel, Zuversicht und Geborgenheit zu danken. DER CHOR Der Oratorienchor Saarbrücken ist ein ökumenischer und überregionaler Chor, der seit 30 Jahren projektbezogen arbeitet und jährliche Oratorienkonzerte mit hoher künstlerischer Qualität veranstaltet. Die Chormitglieder sind entweder ambitionierte Laien mit langjähriger Chorerfahrung oder selbst Chorleiter, Kirchen- oder Schulmusiker. Leiterin des Oratorienchors ist Kirchenmusikdirektorin Annemarie Ruttloff. Während ihrer 42-jährigen Zeit als Kantorin und Kreiskantorin gründete sie neben drei weiteren Chören 1985 den „Oratorienchor Saarbrücken“ und brachte durch fundierte Probenarbeit ihre Chöre zu Leistungen, die in zahlreichen Pressekritiken Anerkennung fanden. Für ihre Verdienste um eine qualifizierte und überregional anerkannte Kirchenmusik – insbesondere Chormusik – wurde ihr 1999 die Bundesverdienstmedaille und 2005 von der Landeskirche der Titel „Kirchenmusikdirektorin“ verliehen.

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