
Philip Oprong Spenner wächst als Vollwaise in Kenia auf – das Leben auf der Straße ist sein Alltag. Mit 12 kommt er in ein Waisenhaus und hat erstmals die Chance auf eine Schulbildung. Als Philip zwanzig ist, adoptiert ihn ein Hamburger Arzt, der zuvor die Patenschaft für ihn im Waisenhaus übernommen hatte. Auch wenn er selbst immer wieder mit Identitätskrisen, zwischen seinen afrikanischen Wurzeln und dem Wunsch in Deutschland eine Heimat zu finden, kämpft, überwindet Philip Sprachschwierigkeiten und kulturelle Unterschiede. Er beginnt ein Jurastudium, dass er erfolgreich abschließt. Aber statt die Karriereleiter einzuschlagen, arbeitet er heute als Lehrer an einer Hamburger Schule und kümmert um die „Problemkinder“ unserer Gesellschaft – Jugendliche, auf der Suche nach sozialem Halt und Anerkennung. Philip Oprong Spenner sieht sich als einer von ihnen und er hat das Standing, ihnen zu helfen, weil er sie versteht und ernst nimmt. ©