(7996) C-Dur Messe und Lobgesang

Messe in C-Dur (Beethoven) + Lobgesang (Mendelssohn-B.)

C-Dur Messe und Lobgesang

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Messe in C-Dur
Die Messe in C-Dur für vier Solostimmen, Chor und Orchester op 86 wurde im Jahr 1807, etwa zeitgleich mit der c-moll Symphonie zum Namenstag der Fürstin Esterhazy komponiert.
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) hatte zwar seine Karriere in Bonn als Organist an verschiedenen Kirchen begonnen, war sogar offiziell als Hilfsorganist am Kurfürstlichen Hof angestellt, wandte sich allerdings erst spät als Komponist der Kirchenmusik zu.
Sein kirchenmusikalisches Werk ist mit nur zwei Messen – Missa solemnis und C-Dur Messe – recht schmal; da aber Religion und Glaube für ihn grundsätzlich eine große Bedeutung hatten, können sie in gewisser Weise auch als persönliches Bekenntnis gesehen werden.

Lobgesang op 52
Eine Symphonie-Kantate nach den Worten der Heiligen Schrift
Im August 1840 wurde in Leipzig als einer der Hochburgen des Buchhandels das Gutenbergfest, d.h. der 400. Jahrestag der Erfindung der Buchdruckerkunst, gefeiert.
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) wurde gebeten, für dieses Ereignis ein großes Werk für Chor und Orchester zu komponieren. So entstand nach dem Vorbild von Beethovens 9. Symphonie eine Symphonie mit Chören: der „Lobgesang“. Die Texte der Vokalsätze behandeln drei Hauptthemen: Das Lob Gottes, Gottes Treue zu denen, die auf seine Hilfe und seinen Trost harren, und der Aufstieg aus der Finsternis zum Licht, das wichtigste poetische Bild des Lobgesangs und sicher auch eine Metapher für die Erleuchtung, die Gutenbergs Bibel der europäischen Kultur des 15. Jahrhunderts gebracht hatte.