(6463) Ein Gefühl der Vollkommenheit

Konzert A4 Thüringen Philharmonie Gotha 2011/2012

Ein Gefühl der Vollkommenheit

Solistin: Monika Leskovar, Violoncello

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Bruckner vollendete seine sechste Sinfonie im September 1879, nachdem er etwa zwei Jahre an ihr gearbeitet hatte. Mit einem für ihn wohl recht ungewöhnlichen Selbstvertrauen muss er von der Qualität dieser Sinfonie überzeugt gewesen sein, denn sie liegt nur in einer Fassung vor und wurde somit von Bruckner nicht wie viele ihrer Geschwister zahlreichen mehr oder weniger freiwilligen späteren Veränderungen unterzogen. Bruckner selbst bezeichnete die Sinfonie, die auch heute immer noch eher seltener als seine anderen Sinfonien aufgeführt wird, übrigens als seine „Keckste“. Zeit seines Lebens erklangen aber nur die beiden Mittelsätze in einem Konzert der Wiener Philharmoniker, bevor Gustav Mahler das gesamte Werk, allerdings mit etlichen nicht autorisierten Kürzungen und Änderungen, im Februar 1899 zur Aufführung brachte. „Am Ende einer Bruckner-Sinfonie erleben wir ein Gefühl der Vollkommenheit. Das Gefühl, durch alles gegangen zu sein.“ Sergiu Celibidache