38. Internationales
Jazzfestival Viersen 2026 *Tageskarte Samstag
Einlass 17:00 Uhr - Beginn 18:00 Uhr
Tages-Programm:
Samstag, 26. September 2026
Beginn: 18 Uhr
Bühne 1 (Festhalle):
• Hanno Busch Quartett
Mit Perspective veröffentlichte der Gitarrist, Komponist und WDR Jazzpreisträger Hanno Busch pünktlich zur Preisverleihung am 27.03.2026 sein neues Album. Ein vielschichtiges Werk, das musikalisch den Puls unserer Gegenwart einfängt. Gemeinsam mit seinem hochkarätig besetzten Quartett gelingt es Busch, komplexe Emotionen zwischen Kontemplation und Aufruhr, zwischen innerer Ruhe und drängender Unruhe in Klang zu übersetzen.
Das Zusammenspiel der vier Musiker ist ein Dialog auf Augenhöhe – offen, empathisch, kraftvoll. Improvisation wird hier zur Haltung, die das Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und kollektiver Verantwortung hörbar macht. Die Musik bewegt sich zwischen Jazz und zeitgenössischem Pop, lässt Raum für Stille und eruptive Energie, für Meditation und Aufruhr. Dabei bewahrt sie stets eine emotionale Klarheit, die berührt.
Hanno Busch Gitarre // Matthew Halpin Saxofon // Jonas Burgwinkel Schlagzeug // Simon Jermyn Bass
• Till Brönner & Trio
Der renommierte Jazzmusiker begeistert in einer atemberaubenden Live-Performance immer wieder das Publikum mit seiner unvergleichlichen Musikalität. In Begleitung von drei weiteren Musikern wird Till Brönner sein Publikum mit einer vielseitigen Auswahl an Songs begeistern. Er zählt zweifellos zu den herausragendsten Jazzmusikern unserer Zeit. Seine charismatische Ausstrahlung, sein virtuoses Trompetenspiel und seine unverkennbare Interpretation von Jazzstandards haben ihm weltweit eine riesige Fangemeinde eingebracht. Sechs Echos und eine Grammy-Nominierung – Till Brönner, ein hochdekorierter Künstler, der sowohl in der Jazzszene als auch in der Popmusik für seine kreative, genreübergreifende und einmalige musikalische Performance geliebt und bewundert wird. Seine Musikerkollegen, die an diesem Abend die Bühne mit ihm teilen werden, sind ebenfalls erstklassige Virtuosen und Interpreten ihres Genres und Instrumentes. Gemeinsam gestalten sie eine mitreißende musikalische Reise – von Jazzstandards über emotionale Balladen bis hin zu packenden Uptempo Stücken und Kompositionen aus seinem neuen Album ‚Italia‘.
• Norlyz
Die elektroakustische Live-Band verbindet die Wärme und Fragilität akustischer Instrumente mit der Energie elektronischer Beats. Inspiriert von Techno, Weltmusik und Jazz entsteht ein atmosphärischer, tanzbarer Sound zwischen Clubnacht und cineastischer Klangreise. Facettenreiche Arrangements und improvisierte Momente nehmen das Publikum mit in mystische Klangwelten voller Dynamik und Intensität.
Next Gen Jazz: Besonders für ein junges Publikum bis 26 Jahren gibt es für das späte Konzert von Norlyz um 23 Uhr vergünstigte Tickets für nur 10 Euro. Der Einlass beginnt dann ab 22:30 Uhr.
Philipp Püschel Trompete, Flügelhorn // Lasse Golz Tenorsaxofon, Bassklarinette // Gábor Hartyáni Cello // Paul David Heckhausen Synthesizer, Ableton, Handpan, Perkussion, Produktion
Bühne 2 (Ernst Klusen Saal):
• Mother
Mother ist Ausdruck der Auseinandersetzung der deutschgriechischen Bassistin Athina Kontou mit der Musikkultur ihrer griechischen Heimat. Mit diesem Ensemble bearbeitet sie Lieder und Tänze aus der griechischen Musikkultur und stellt sich die Frage, wie ihre Identität als Jazz-Musikerin und ihre griechischen Wurzeln zusammenhängen. Die traditionellen Musiken reichert die Band durch zeitgenössische Klangwelten an und kreiert eine Atmosphäre, die intuitiv verständlich ist und sehr persönlich. Das Repertoire umfasst Bearbeitungen von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen und Herkunftsländer: traditionelle Tänze, Rembetiko und Kompositionen zeitgenössischer griechischer Künstler*innen.
Athina Kontou Bass // Luise Volkmann Saxofon // Lucas Leidinger Klavier // Dominik Mahnig Schlagzeug
• Arne Jansen & Stephan Braun
Jansen nimmt die Zuhörenden mit auf eine Reise zu den Wurzeln seiner Musikbegeisterung. Und lässt sie mit jedem nuancenreichen Ton spüren, was ihm Dire Straits und ihr gitarristischer Kopf Mark Knopfler einst bedeuteten und welche fein verästelten Seeleneindrücke sie bei ihm hinterlassen haben. In dem Cellisten und Bassisten Stephan Braun hat Jansen einen gleichermaßen überraschenden wie perfekten Duett-Partner für die originellen kammer-jazzrockigen Umdeutungen der Songs seiner Jugend gefunden.
Arne Jansen Gitarre // Stephan Braun Cello
Bühne 3 / Lyzeumsgarten – Open Air (Eintritt frei!):
• Gewinnerbands der Jazzband Challenge 2026
Seit 2014 wird im Vorfeld des Festivals die Jazzband Challenge ausgeschrieben. 2026 gehörten Simin Tander und Hanno Busch zur Jury, die aus den durchweg achtbaren Einsendungen zwei Gewinnerbands kürte. Die Sieger können sich am Festivalsamstag einem interessierten Publikum präsentieren und sich der Aufmerksamkeit der namhaften Künstler*innen des Jazzfestivals sicher sein. Zudem beschert die Jazzband Challenge den Bands regelmäßig Folgeauftritte.
Aus der Musik der Nachwuchsbands klingt immer der Wille, etwas Eigenes zu erzählen und Neues zu schaffen. Man spürt viel Leidenschaft, aber nicht immer die Nervosität der jungen Musiker*innen.
• Fatcat
Fatcat kommen mit einer Show zurück, die weniger Konzert und mehr Vollgas-Experience ist: funky, laut, emotional und absolut tanzbar. Die Forever-Tour steht für Nächte, die brennen – und für Musik, die man noch Wochen später spürt. Mit neuen Tracks, Fan-Favorites und jeder Menge frischer Energie liefern die acht Musiker ein Update ihres Sounds: dicker Groove, glänzende DiscoVibes, fette Bläsersätze und Beats, die garantiert keinen stillstehen lassen.
Kenny Joyner Gesang // Damien Stath Schlagzeug // Fabian Gyarmati-Buchmüller Bass // Jakob Küpper Gitarre // Ferdi Klamt Keyboard // Paul Andrew Altsaxofon // Stefan Erschig Posaune // Malte Breuhaus Tenorsaxofon
Änderungen sind vorbehalten.
Weitere Infos & aktuelle Informationen zum Programm und Auftrittszeiten des 38. Internationalen Jazzfestival Viersen finden sie unter
www.jazzfestival-viersen.de








