(20775) Jazzfestival Viersen 2026 *Festivalticket

38. Internationales

Jazzfestival Viersen 2026 *Festivalticket

gültig vom 25.09. - 27.09.2026

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Stadt Viersen Internationales Jazz-Festival

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Festival - Programm: 

38. Internationales Jazzfestival Viersen

 

Freitag, 25. September 2026  

Beginn: 19 Uhr 

Bühne 1 (Festhalle):

Momi Maiga

Momi Maiga ist ein junger senegalesischer Musiker, Komponist und Sänger, dessen Leidenschaft und Talent keine Grenzen kennen. Mit der Kora in den Händen und einem Herzen voller Geschichten erschafft Maiga Melodien, die das reiche Erbe seiner westafrikanischen Wurzeln mit den gefühlvollen Rhythmen von Jazz, Flamenco und klassischer Musik verbinden. Mit seinen 27 Jahren hat er bereits Zuhörer*innen weltweit verzaubert und wurde als „Emerging Talent 2024“ bei den Alícia Awards ausgezeichnet. Sein Debütalbum Nio und sein jüngstes Werk Kairo, das er im Oktober 2024 veröffentlicht hat, sind beeindruckende Beispiele dafür, wie er Tradition und Innovation zu einer musikalischen Reise vereint, die die Seele berührt. Maigas Musik ist mehr als nur Klang – sie ist ein tief empfundener Dialog zwischen Kulturen, ein Aufruf zu Frieden und eine Feier des Lebens.

Momi Maiga Kora und Gesang // Aleix Tobias Perkussion // Carlos Montfort Violine // Marçal Ayats Cello 

WDR Big Band feat. Chris Potter and Bob Mintzer

Im Jubiläumsjahr von John Coltrane richten die WDR Big Band und ihr Chefdirigent Bob Mintzer den Blick auf das Werk des wegweisenden Saxofonisten, der am 23. September 100 Jahre alt geworden wäre. 

Für das Tribute-Konzert „John Coltrane 100“ kommt mit Chris Potter ein geschätzter und gern gesehener Freund der Big Band als Solist nach Viersen. Mit technischer Präzision und stilistischer Offenheit nähert sich Potter dem Werk Coltranes an und verleiht ihm zugleich eine persönliche, zeitgenössische Note. 

Bob Mintzer, der auch als Solist am Saxofon auftritt, hat für diesen Abend neue Arrangements ausgewählter Coltrane Kompositionen geschrieben, die den Einfluss des Jahrhundert-Musikers auf den modernen Jazz hörbar machen und ihn aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts präsentieren.

WDR Big Band // Chris Potter Saxofon // Bob Mintzer Saxofon, Leitung & Arrangements  

• Sebastian Gahler Electric Project feat. Andy Hunter

Das Sebastian Gahler Electric Project präsentiert Songs aus dem Album „Electric Stories“. Es wird groove-basierter High-Energy-Jazz mit Tiefgang geboten. Dies unterstreicht Gahlers Selbstverständnis als vielseitiger musikalischer Geschichtenerzähler. 

Das Sound-Setting orientiert sich am Elektro-, Funk- und FusionJazz der 1960er und 70er Jahre, in dem Gahler seine musikalischen Wurzeln verortet, und spürt Vorbildern wie Herbie Hancocks wegweisendem Album „Head Hunters“ (1973) nach. Dafür wechselt Gahler vom klassischen Flügel hinter eine Burg aus Vintage-Keyboards.

Als featured Artist konnte Gahler den renommierten New Yorker JazzPosaunisten Andy Hunter für sein Electric Project gewinnen. Hunter, der schon mit Snarky Puppy, Richard Bona und der Mingus Big Band um die Welt tourte, ist derzeit festes Ensemble-Mitglied der WDR Big Band in Köln. Da war der Weg in die Kölner Maarweg-Studios nicht weit, die mit ihrer Vintage-Ausstattung den perfekten Resonanzraum für die elf live eingespielten Tracks der „Electric Stories“ boten.

Sebastian Gahler Keyboards // Andy Hunter Posaune // Martin Feske Gitarre // Nico Brandenburg Bass // Niklas Schneider Drums             

Bühne 2 (Ernst Klusen Saal):

• Artist-in-Residence: SiminTander+ Sonic Journeys

Als diesjährige Artist-in-Residence-Künstlerin wird die Sängerin und Komponistin Simin Tander am Freitagabend den Ernst Klusen Saal mit 3 verschiedenen Formationen bespielen:     

Simin Tander & Jens Düppe – Drops of Happiness

Die Ausnahmemusikerin Simin Tander trifft auf Jens Düppe, einen der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik in Deutschland. Das Duo verschmilzt Stimme, Rhythmus und subtile Elektronik zu einem eigenständigen, zeitgenössischen Gesamtklang. Vom Jazz ausgehend entfaltet sich ihre Musik zwischen experimentellem Pop und lyrischer Improvisation und besticht durch Klarheit, Intensität und offene stilistische Wege.

Simin Tander Stimme // Jens Düppe Schlagzeug, Klavier, Electronics  

Simin Tander SOLO „ENDLESS VOICE“

Die Stimme und ihre zahllosen Ausdrucksmöglichkeiten treten in Tanders Soloset in den Vordergrund. Eine hochfaszinierende Reise durch ferne Kulturen, Emotionen und englische Lyrik - von Beatboxing zu Songs, über spoken word zum Klagegesang - pur und unmittelbar. Wenn Simin Tander zum Singen ansetzt, dann passiert viel mehr, als dass sie ihre Stimmbänder zum Schwingen bringt - ihr Gesang wird gefleht, geformt, geflüstert. Dabei horcht sie tief in sich hinein, als würde sie ihre Seele befragen – rau, kraftvoll und zugleich zart und durchlässig.

Simin Tander Stimme // Raphael Becker-Foss Sounddesign  

Ensemble ARMAN

Mit „ARMAN“ (übersetzt „tiefe Sehnsucht“) präsentiert die gefeierte Sängerin und Komponistin Simin Tander eine eigens für das Festival zusammengestellte, hochkarätige Band: die Norweger und ECM recording artists Mats Eilertsen, Thomas Dahl und Kenneth Ekornes, dazu Special Guest Bassem Hawar an der Djoze. Gemeinsam widmen sie sich einer genreübergreifenden, tief pulsierenden Klangwelt aus Tanders Kompositionen, nordischen Hymnen, alten Liedern aus Europa und spontanen, leidenschaftlichen Improvisationen, gesungen in fünf Sprachen.

Simin Tander Gesang, Komposition // Thomas T Dahl Gitarren // Mats Eilertsen Kontrabass // Kenneth Ekornes Perkussion // Bassem Hawar Djoze (irakische Kniegeige)         


Samstag, 26. September 2026

Beginn: 18 Uhr 

Bühne 1 (Festhalle):

Hanno Busch Quartett

Mit Perspective veröffentlichte der Gitarrist, Komponist und WDR Jazzpreisträger Hanno Busch pünktlich zur Preisverleihung am 27.03.2026 sein neues Album. Ein vielschichtiges Werk, das musikalisch den Puls unserer Gegenwart einfängt. Gemeinsam mit seinem hochkarätig besetzten Quartett gelingt es Busch, komplexe Emotionen zwischen Kontemplation und Aufruhr, zwischen innerer Ruhe und drängender Unruhe in Klang zu übersetzen.  

Das Zusammenspiel der vier Musiker ist ein Dialog auf Augenhöhe – offen, empathisch, kraftvoll. Improvisation wird hier zur Haltung, die das Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und kollektiver Verantwortung hörbar macht. Die Musik bewegt sich zwischen Jazz und zeitgenössischem Pop, lässt Raum für Stille und eruptive Energie, für Meditation und Aufruhr. Dabei bewahrt sie stets eine emotionale Klarheit, die berührt.

Hanno Busch Gitarre // Matthew Halpin Saxofon // Jonas Burgwinkel Schlagzeug // Simon Jermyn Bass  

• Till Brönner & Trio

Der renommierte Jazzmusiker begeistert in einer atemberaubenden Live-Performance immer wieder das Publikum mit seiner unvergleichlichen Musikalität. In Begleitung von drei weiteren Musikern wird Till Brönner sein Publikum mit einer vielseitigen Auswahl an Songs begeistern. Er zählt zweifellos zu den herausragendsten Jazzmusikern unserer Zeit. Seine charismatische Ausstrahlung, sein virtuoses Trompetenspiel und seine unverkennbare Interpretation von Jazzstandards haben ihm weltweit eine riesige Fangemeinde eingebracht. Sechs Echos und eine Grammy-Nominierung – Till Brönner, ein hochdekorierter Künstler, der sowohl in der Jazzszene als auch in der Popmusik für seine kreative, genreübergreifende und einmalige musikalische Performance geliebt und bewundert wird. Seine Musikerkollegen, die an diesem Abend die Bühne mit ihm teilen werden, sind ebenfalls erstklassige Virtuosen und Interpreten ihres Genres und Instrumentes. Gemeinsam gestalten sie eine mitreißende musikalische Reise – von Jazzstandards über emotionale Balladen bis hin zu packenden Uptempo Stücken und Kompositionen aus seinem neuen Album ‚Italia‘. 

• Norlyz

Die elektroakustische Live-Band verbindet die Wärme und Fragilität akustischer Instrumente mit der Energie elektronischer Beats. Inspiriert von Techno, Weltmusik und Jazz entsteht ein atmosphärischer, tanzbarer Sound zwischen Clubnacht und cineastischer Klangreise. Facettenreiche Arrangements und improvisierte Momente nehmen das Publikum mit in mystische Klangwelten voller Dynamik und Intensität.

Next Gen Jazz: Besonders für ein junges Publikum bis 26 Jahren gibt es für das späte Konzert von Norlyz um 23 Uhr vergünstigte Tickets für nur 10 Euro. Der Einlass beginnt dann ab 22:30 Uhr.

Philipp Püschel Trompete, Flügelhorn // Lasse Golz Tenorsaxofon, Bassklarinette // Gábor Hartyáni Cello // Paul David Heckhausen Synthesizer, Ableton, Handpan, Perkussion, Produktion  

Bühne 2 (Ernst Klusen Saal):

• Mother

Mother ist Ausdruck der Auseinandersetzung der deutschgriechischen Bassistin Athina Kontou mit der Musikkultur ihrer griechischen Heimat. Mit diesem Ensemble bearbeitet sie Lieder und Tänze aus der griechischen Musikkultur und stellt sich die Frage, wie ihre Identität als Jazz-Musikerin und ihre griechischen Wurzeln zusammenhängen. Die traditionellen Musiken reichert die Band durch zeitgenössische Klangwelten an und kreiert eine Atmosphäre, die intuitiv verständlich ist und sehr persönlich. Das Repertoire umfasst Bearbeitungen von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen und Herkunftsländer: traditionelle Tänze, Rembetiko und Kompositionen zeitgenössischer griechischer Künstler*innen.

Athina Kontou Bass // Luise Volkmann Saxofon // Lucas Leidinger Klavier // Dominik Mahnig Schlagzeug 

• Arne Jansen & Stephan Braun

Jansen nimmt die Zuhörenden mit auf eine Reise zu den Wurzeln seiner Musikbegeisterung. Und lässt sie mit jedem nuancenreichen Ton spüren, was ihm Dire Straits und ihr gitarristischer Kopf Mark Knopfler einst bedeuteten und welche fein verästelten Seeleneindrücke sie bei ihm hinterlassen haben. In dem Cellisten und Bassisten Stephan Braun hat Jansen einen gleichermaßen überraschenden wie perfekten Duett-Partner für die originellen kammer-jazzrockigen Umdeutungen der Songs seiner Jugend gefunden.

Arne Jansen Gitarre // Stephan Braun Cello 

Bühne 3 / Lyzeumsgarten – Open Air (Eintritt frei!):

• Gewinnerbands der Jazzband Challenge 2026

Seit 2014 wird im Vorfeld des Festivals die Jazzband Challenge ausgeschrieben. 2026 gehörten Simin Tander und Hanno Busch zur Jury, die aus den durchweg achtbaren Einsendungen zwei Gewinnerbands kürte. Die Sieger können sich am Festivalsamstag einem interessierten Publikum präsentieren und sich der Aufmerksamkeit der namhaften Künstler*innen des Jazzfestivals sicher sein. Zudem beschert die Jazzband Challenge den Bands regelmäßig Folgeauftritte.

Aus der Musik der Nachwuchsbands klingt immer der Wille, etwas Eigenes zu erzählen und Neues zu schaffen. Man spürt viel Leidenschaft, aber nicht immer die Nervosität der jungen Musiker*innen. 

• Fatcat

Fatcat kommen mit einer Show zurück, die weniger Konzert und mehr Vollgas-Experience ist: funky, laut, emotional und absolut tanzbar. Die Forever-Tour steht für Nächte, die brennen – und für Musik, die man noch Wochen später spürt. Mit neuen Tracks, Fan-Favorites und jeder Menge frischer Energie liefern die acht Musiker ein Update ihres Sounds: dicker Groove, glänzende DiscoVibes, fette Bläsersätze und Beats, die garantiert keinen stillstehen lassen.

Kenny Joyner Gesang // Damien Stath Schlagzeug // Fabian Gyarmati-Buchmüller Bass // Jakob Küpper Gitarre // Ferdi Klamt Keyboard // Paul Andrew Altsaxofon // Stefan Erschig Posaune // Malte Breuhaus Tenorsaxofon   

Sonntag, 27. September 2026

Beginn: 12 Uhr

Festhalle Viersen 

• Jazz-Workshop mit Hanno Busch

für Jugendliche ab 12 Jahren

Der renommierte Jazzgitarrist, Komponist und WDR-Jazzpreisträger 2026 Hanno Busch lädt im Rahmen des Festivals zu einem inspirierenden Workshop für Jugendliche ein. Als Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln verbindet er pädagogische Erfahrung mit künstlerischer Exzellenz. Zudem ist er einem breiten Publikum als Gitarrist an der Seite von Jan Delay bekannt. 

Im Workshop gibt Busch Einblicke in die Welt des Jazz und darüber hinaus: Von Gitarre über Ensemble-Spiel bis hin zu Songwriting werden kreative Ausdrucksformen praxisnah vermittelt. Dabei steht eine stiloffene Herangehensweise im Mittelpunkt, die Jazz mit Einflüssen aus Rock, Blues und Pop verbindet.

Der Kurs richtet sich an junge Musiker*innen, die ihre musikalischen Fähigkeiten erweitern, improvisatorische Freiheit entdecken und gemeinsam im Ensemble neue Klangwelten erschließen möchten – ganz im Sinne eines lebendigen, zeitgenössischen Jazzverständnisses. Um Anmeldung wird gebeten, die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei.

Anmeldung: Nicola Nilles, Telefon: 02162 101-450, nicola.nilles@viersen.de 

• Junior’s Jazz Open: Eule findet den Beat

Das Kinder-Theaterkonzert – ein Entdeckerflug durch die Musikwelt für alle ab 4 Jahren   

Die kleine Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht die kleine Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft 8 Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein könnten. So lernt Eule den Rock-Maulwurf auf einem Festival-Zeltplatz kennen oder bekommt von der PopFliege einen saftigen Ohrwurm verpasst. Auch die Punk-Katze, der Reggae-Papagei oder die Elektro-Fledermaus haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie ein ideales Musikstück klingen muss. Die Hip-Hop-Ratte stimmt spontan einen Freestyle-Rap an und die Jazz-Assel schwärmt von alten Musiklegenden. 

Christina Anders und Cristiana Garba Regie, Dramaturgie // Azizah Hocke und Kathrine Altaparmakov Bühne, Kostüm // Catharina Boutari Musikalische Leitung // Rica Blunck Choreografie // Nikola Lenk, Jonas Anders, Kristin Riegelsberger, Manuel Klein Darsteller // Leo Lazar, Jonathan Wolters Schlagzeug           


Änderungen sind vorbehalten.

Weitere Infos & aktuelle Informationen zum Programm und Auftrittszeiten des 38. Internationalen Jazzfestival Viersen finden sie unter

www.jazzfestival-viersen.de    

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