(20714) Neujahrskonzert 2027

Philharmonie Südwestfalen

Neujahrskonzert 2027

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Philharmonie Südwestfalen

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Philharmonie Südwestfalen - Neujahrskonzert 2027


Wie könnte man kurzweiliger und besser in ein neues Jahr starten als mit beliebten und bekannten Melodien aus der Welt der Klassik, den Geschmack des perlenden Sektes der Silvesternacht noch auf der Zunge spürend? Ingmar Beck leitet und moderiert das mitreißende Neujahrskonzert 2027 und die gefeierte Anna Morgoulets verleiht dem Abend einen besonderen solistischen Glanz. Und welche Komponisten fallen einem dazu ein? Johannes Brahms, Ernst von Dohnányi, Georges Bizet und viele andere. Bleibt nur zu sagen: Besorgen Sie sich zügig die heißbegehrten Karten, bevor es zu spät ist!


Ingmar Beck...

...ist seit September 2026 Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen. Er prägt das Orchester mit klarer programmatischer Linie und einem breit gefächerten Repertoire von der Barockzeit bis ins 21. Jahrhundert. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Aspen Conducting Prize, dem „Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival (USA) sowie mit dem Publikumspreis beim Operettenwettbewerb der Oper Leipzig.


Gastdirigate führten ihn an internationale Bühnen wie die Hamburgische Staatsoper, die Opéra de Lyon, die Canadian Opera Company Toronto und die Bregenzer Festspiele; er arbeitete mit Orchestern wie dem Bruckner-Orchester Linz, den Symphonikern Hamburg, den Nürnberger Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Orchestre de Paris.


In der Saison 2026/27 kehrt Beck als Gastdirigent an das Landestheater Linz zurück, dirigiert das Brandenburgische Staatsorchester und debütiert im Concertgebouw Amsterdam mit der Philharmonie Südwestfalen.


Anna Morgoulets...

...machte dank ihres Vaters, einem Jazzmusiker, im Alter von sechs Jahren ihre Bekanntschaft mit der Geige in der russischen Stadt Wolgograd. Mit acht Jahren gab sie ihren ersten öffentlichen Auftritt, begleitet vom Staatlichen Kammerorchester Wolgograd. Als Anna elf Jahre alt war, beschloss ihre Familie, nach Israel zu ziehen. Sie ließen sich in Tel Aviv nieder, und Anna setzte ihr Studium bei Elena Mazor fort. In dieser Zeit hatte sie die Gelegenheit, mit Itzhak Perlman, Pinchas Zukerman, Ida Haendel, Zakhar Bron, dem Jerusalem Quartett, Guy Braunstein und Felix Andrievsky zu arbeiten. Mit 15 Jahren gewann sie einen Solistenauftritt mit dem Israel Philharmonic Orchestra, wobei sie neben Julian Rachlin spielte unter dem Dirigat von Zubin Mehta. Nach diesem Konzert wurde sie von Prof. Pavel Vernikov eingeladen, in seiner Klasse in Wien zu studieren.


Ihre beiden größten musikalischen Leidenschaften – Kammermusik und Oper – blühten in Wien auf und inspirieren sie bis heute. Während ihres Studiums spielte sie Geige und Bratsche in verschiedensten Kammermusikformationen. Als Bratschistin nahm sie die Ersteinspielung von Ignaz Pleyels Streichquintetten für zwei Bratschen auf und arbeitete dabei mit renommierten österreichischen Musikern zusammen. Orchestererfahrungen sammelte sie bei den Wiener Symphoniker, in der Wiener Staatsoper und beim Wiener KammerOrchester.


Ihrer Leidenschaft für die Oper folgend, genoss sie von 2011 bis 2013 das Spielen von Händel-, Vivaldi-, Mozart- und Rossini-Opern auf historischen Instrumenten mit „Les Musiciens du Louvre“ und „Ensemble Matheus“ und vertiefte ihre Erfahrungen auf der Barockvioline mit dem Bach Consort und Ruben Dubrovsky in Wien. Währenddessen gewann sie im Alter von 23 Jahren die Position der ersten Konzertmeisterin des Kärntner Opern- und Symphonieorchesters in Klagenfurt, und begann damit sieben Jahre (2013–2020) fruchtbarer Arbeit und häufiger Soloauftritte mit dem KSO unter der Leitung zweier Chefdirigenten – Alexander Soddy und Nicholas Carter.


Während der Zeit am Opernhaus erfüllte sie sich einen langgehegten Traum, ihre beiden großen musikalischen Leidenschaften – Kammermusik und Oper – zu vereinen.

2016 gründete sie zusammen mit acht Kolleginnen und Kollegen aus dem Orchester ein Kammermusikensemble einer neuen Dimension – das „ensemble minui“. Das Ensemble, das 2026 sein 10-jähriges Jubiläum feiert, ist ein Nonett, das sich auf Opernsuiten spezialisiert, die vom vielseitigen Klarinettisten des Ensembles, Stefan Potzmann, arrangiert werden. Seit seiner Gründung genießt das ensemble minui große Anerkennung in der Welt der klassischen Musik und zeichnet sich durch lebhafte internationale Konzerttätigkeit mit innovativen und interdisziplinären Projekten aus.


Im Alter von 30 Jahren begann Anna eine neue Reise – als Universitätsprofessorin für Violine an der jüngsten Musikuniversität Österreichs, der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt. Sie trat von ihrer Position als Konzertmeisterin im KSO zurück, um sich dem Unterrichten zu widmen und eine freiberufliche Musikkarriere zu beginnen. Seit ihrem Rücktritt vom KSO gastierte sie als Konzertmeisterin beim Radio-Symphonieorchester Wien, der Camerata Salzburg, dem Bruckner Orchester Linz, dem Wiener KammerOrchester und der Kammerphilharmonie Ingolstadt. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie international in renommierten Konzertsälen auf, war zu Gast bei verschiedensten Festivals und stand mit Kammermusikpartnern wie Benjamin Marquise Gilmore, Alissa Margulis, Matthias Bartolomey, Emmanuel Tjeknavorian, Stefano Barneschi, Julia Schröder, Rainer Küchl, Dominik Wagner, Johannes Flieder und Pavel Vernikov auf der Bühne. Seit 2026 ist sie 1. Konzertmeisterin an der Staatsoper in Ljubljana, Slowenien.

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