Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

Iphigenie auf Tauris

in einer Inszenierung des Landestheaters Detmold

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Iphigenie ist Priesterin der Göttin Diana im Tempelhain auf Tauris. Ihr ist Iphigenie zur Dankbarkeit verpflichtet, weil die Göttin sie einst vor dem Opfertod gerettet hat. Thoas, König der Taurer, begehrt Iphigenie zur Frau. Ihretwillen hat er die blutigen Menschenopfer aufgegeben. Dieses Schicksal wurde vorher allen Fremden zuteil, die auf der Insel aufgegriffen wurden. Als Iphigenie einen Heiratsantrag des Königs zurückweist, droht dieser mit der Wiedereinführung der Opferungen. Ausgerechnet Iphigenies eigener Bruder Orest, der nach dem Mord an der eigenen Mutter auf Tauris Erlösung sucht, und dessen Freund Pylades sollen getötet werden. Flucht ist der erste Gedanke der Geschwister, als sie einander erkennen. Doch dann entschließt sich Iphigenie, Thoas die Wahrheit und ihre eigene Identität zu offenbaren. Iphigenie verkörpert das Ideal der Klassik: Humanität, Aufrichtigkeit und Unschuld. Ihre Reinheit und tiefe Menschlichkeit befreit nicht nur den Bruder Orest vom Wahnsinn und der Verfolgung durch die Rachegöttinnen, sondern sorgt auch für einen friedlichen Abschied von König Thoas, dessen Gesetze eigentlich die Opferung aller Fremden befehlen.

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