Revue

Die Revue ist eng verwandt mit dem Cabaret und der Kleinkunst. Hier werden Darbietungen aus verschiedenen Genres der Kleinkunst, wie die Akrobatik, dem Tanz, aber auch dem Kabarett, verbunden mit musikalischer Untermalung. Lassen Sie sich mit diesem wilden Mix aus verschiedenen Künsten doch mal einen Abend unterhalten.

alt

ProTicket präsentiert:
DIE GROSSE HEINZ ERHARDT REVUE
mit Thorsten Hamer und dem Ensemble der Kammeroper Köln

Musikalische Leitung: Inga Hilsberg Ich heiße nicht nur Erhardt, sondern Sie auch herzlich willkommen! Auf einem Baum saß ein Specht. Der Baum war hoch. Dem Specht wurd schlecht! Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muss sie mit Fassung tragen. Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem Kinde… Dies ist ein Bruchteil von genialen Sprüchen und Gedichten, die nur Heinz Erhardt so

Die Revue ist eine Unterform des Musiktheaters. Sie vereint Musik-, Tanz- und Wortbeiträge zu einem Gesamtprogramm, es fehlt jedoch eine durchgehende Handlung. Stattdessen führt in der Regel ein Moderator das Publikum durch den Abend. Meistens werden die unterschiedlichen Showeinlagen durch ein allgemeines Thema – als Motto – vereint. In der Revue wechseln sich Solodarbietungen mit Tanzensembles ab.

Die Vorstellungsform der Revue entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus der Form des Cabarets. Ihren weltweiten Höhepunkt hatte sie in den 1920er Jahren zur Zeit der Weltwirtschaftskrise. Besonders am Broadway hatten Revuen, als Vorgänger des Musicals, großen Erfolg. Der Produzent Florenz Ziegfeld spielte die größte Rolle in der Entwicklung der klassischen Revue.

Mit der Einführung des Tonfilms begannen Filmstudios direkt mit der Aufnahme von Revuen auf Bühnen. Dadurch wurden die Live-Auftritte allmählich durch Kinovorstellungen ersetzt. 1928 wurden die ersten Pläne aufgestellt, abendfüllende Filme zu drehen. Beispiele dieser Filme, die zum Teil in Farbe gedreht wurden, sind unter anderem „The Hollywood Revue of 1929“, „Paramount on Parade“ (1930) oder „Der Jazzkönig“ (1930).