Drama

Von Shakespeare bis Tom Stoppard, von Molière bis Yasmina Reza, von Schiller bis Sibylle Berg: Erleben Sie klassische und zeitgenössische Dramen, in moderner Form auf die Bühne gebracht. Mit einer Vielzahl an erstklassigen Ensembles und originellen Regisseuren ist die deutsche Theaterszene zwischen großen Stadttheatern und freien Gruppen so interessant wie lange nicht mehr.

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ProTicket präsentiert:
Gespenster
Familiendrama von Henrik Ibsen

mit Anja Kruse, Michael N. Kühl, Sarah Maria Besgen, Ralf Komorr und Sebastian Sash ??Regie: Peter M. Preissler Die Schatten der Vergangenheit holen uns immer wieder ein ... Vor uns liegt eine „düstere, von Dauerregen verschleierte Fjordlandschaft“. Vielleicht in der Gegend um Bergen, im Westen Norwegens, vielleicht anderswo. Auf Frau Alvings Gut, soviel scheint klar, spukt es. Doch handelt

Aristoteles verstand unter Drama noch ganz allgemein jede Form von auf der Bühne inszenierter Handlung und differenzierte zwischen Komödie und Tragödie. Im antiken Griechenland und bis in die Zeit der Französischen Klassik existierten strenge Regeln, die der Text eines Dramas zu erfüllen hatte. Zu beachten war unter anderem, dass ein Stück nur einen Ort und eine Handlung aufweisen sollte und der zeitliche Ablauf sich nicht über mehr als einen Tag erstrecken sollte.

Ausgehend vom römischen Dichter Horaz hat sich die klassische Fünf-Akt-Struktur entwickelt, die bei der Konzeption von dramatischen Texten auch heute noch häufig angewendet wird:

1. Exposition
Die handelnden Personen werden vorgestellt und der dramatische Konflikt kündigt sich an.

2. Komplikation
Die Konfliktsituation verschärft sich und erzeugt Spannung.

3. Klimax / Peripetie
Die Handlung erreicht ihren dramatischen Höhepunkt.

4. Retardierendes Moment
Die Handlung verlangsamt sich, das Ende wird hinausgezögert, die Spannung allmählich wieder gesteigert.

5. Katastrophe / Auflösung
Es kommt entweder zur Katastrophe oder zur positiven Auflösung der Konflikte.


Im Zeitalter von Sturm und Drang wandte sich der deutsche Dichter Ephraim Lessing in seinem Werk „Die Hamburgische Dramaturgie“ schließlich vom Regeldrama ab. Davon ausgehend folgte ein Wandel der aufgeführten Bühnenstücke weg von prunkvollen Schauspielen und noblen Figuren hin zu bürgerlichen Dramen, in denen sich die Zuschauer besser wiederfinden konnten. Inzwischen ist Drama ein weiter Begriff für unterschiedlichste Stile und Aufführungsformen, die sich schon längst keinem dogmatischem Regelwerk mehr unterwerfen.