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JAN WEILER - Und ewig schläft das Pubertier

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JAN WEILER - Und ewig schläft das Pubertier
JAN WEILER - Und ewig schläft das Pubertier

JAN WEILER - Und ewig schläft das Pubertier

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier.

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin. 2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“ Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.

„Ein großartiger Schreiber“ (Hamburger Abendblatt)

„Jan Weiler spielt gewitzt mit Sprach– und Nationenstereotypen“ (DER SPIEGEL)

„Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.“ (Brigitte)

Aktuelles Bühnenprogramm „Und ewig schläft das Pubertier“

Im Zentrum des Bühnenprogramms stehen neben abseitigen Alltagsbeobachtungen zu Politik und Gesellschaft vor allem Einblicke in das wundersame Treiben der beiden familieneigenen Pubertiere Nick und Carla.

In ihrem Leben geht es um Liebschaften und Schuldramen, musikalische Vorlieben, faszinierende Ernährungsgewohnheiten und natürlich um den andauernden Kampf der Generationen, in dem der Erzähler zwar praktisch jede Schlacht verliert, aber viel dazulernt. Das Publikum besteht weitgehend aus Leidensgenossen sowie immer mehr Pubertieren, die den Abend ausgesprochen gutgelaunt genießen.

 Die nie versiegende Quelle für dieses Bühnenprogramm ist übrigens Jan Weilers Kolumnenserie „Mein Leben als Mensch,“ die seit über zehn Jahren wöchentlich in der „Welt am Sonntag“, im Radio auf Bayern 2 sowie auf seiner eigenen Homepage www.janweiler.de erscheint.

 Die Jury des deutschen Hörbuchpreises über Jan Weilers Live-Show: „Jederzeit im richtigen Tempo, Rhythmus und Duktus präsentiert der Autor seine Erziehungserkenntnisse und Begegnungen mit dem dritten Geschlecht: dem Pubertier.

Weiler sollte ausschließlich von Weiler gelesen werden. Durch ihn wird der geschriebene Text auch live das, was bei weitem nicht selbstverständlich ist: lustig.“

Biographie

Jan Weiler wurde am 28.10.1967 in Düsseldorf geboren. 1970 zog seine Familie in den Vorort Meerbusch, wo er 1988 am Städtischen Meerbusch-Gymnasium Abitur machte. Während der Schulzeit begann er für den Meerbuscher Lokalteil der Westdeutschen Zeitung als freier Mitarbeiter zu schreiben.

Im Anschluss an den Zivildienst begann Jan Weiler 1990 als Werbetexter. Er arbeitete bei Grey Düsseldorf, wo er vor allem Funk– und TV-Spots für Kunden wie Procter & Gamble, Brandt-Zwieback und Visa schrieb. 1992 wechselte er zu Ogilvy & Mather, wo er unter anderem für Ferrero, Langnese, Erco und Wilkinson arbeitete.

1993 wurde Jan Weiler an der Deutschen Journalistenschule aufgenommen. Nach Beendigung der Ausbildung absolvierte er ein Praktikum beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und trat für wenige Monate als Moderator in der TV-Sendung „Live aus dem Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen auf.

Im Januar 1995 wurde er Redakteur beim SZ-Magazin. 1998 kündigte er, behielt jedoch einen Autorenvertrag beim SZ-Magazin und gründete mit Claudia Anzinger, Gernot Wüschner und Markus Rasp die Agentur Anzinger, Weiler, Wüschner, Rasp. Die Agentur AWWR arbeitete (und arbeitet zum Teil immer noch) unter anderem für die tageszeitung, den Burda-Verlag, den Holzbrinck-Verlag, die Münchner Rück, die Müncher Philharmoniker und Zeitraum-Möbel.

Neben der Tätigkeit bei AWWR und dem SZ-Magazin schrieb Jan Weiler zu dieser Zeit für die verschiedensten Publikationen, darunter der Seite 3 der Süddeutschen Zeitung, Die Woche, Spiegel-Special, Cosmopolitan und Männer-Vogue, sowie für diverse Agenturen wie Factor Design. Im Mai 2000 wurde Jan Weiler in die Chefredaktion des SZ-Magazins berufen, wofür er seinen Gesellschaftervertrag bei AWWR aufgab. Im Herbst 2003 erschien sein Debütroman „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ bei Ullstein.

Seit Mai 2005 ist Jan Weiler freier Schriftsteller. Er schreibt Romane, Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und dann und wann auch Reportagen (siehe Bibliografie und Discografie). Zudem arbeitet er als Dozent an der Deutschen Journalistenschule in München. Seine Bücher haben bisher eine Gesamtauflage von mehr als drei Millionen Exemplaren erreicht (Stand November 2014).

Von September 2007 bis März 2013 betrieb Jan Weiler gemeinsam mit Küchenchef Corbinian Kohn die Vinoteca Marcipane in Münsing am Starnberger See. Im August 2009 entstand aus dieser Zusammenarbeit „Das Marcipane-Kochbuch.“ Am 6. August 2009 kam die Verfilmung seines ersten Buches „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ins Kino. Die Hauptrollen spielen Christian Ulmen, Lino Banfi und Mina Tander. Regie führte Neele Leana Vollmer, das Drehbuch stammt von Daniel Speck und Jan Weiler.

Produktionsfirma: Claussen + Wöbke + Putz, Verleih: Constantin. Der Film erreichte über 1,3 Millionen Kinobesucher (Stand 20.Oktober 2009). Seit August 2009 erscheint seine zuvor im Magazin „Stern“ beheimatete Kolumnenserie „Mein Leben als Mensch“ in der „Welt am Sonntag“ sowie im Internet exklusiv auf Jan Weilers eigener Homepage. Die besten Texte der im Stern abgedruckten Folgen erschienen am 18.9.2009 als Buch unter dem Titel „Mein Leben als Mensch“ bei Kindler. Der zweite Band seiner Kolumnenserie erschien am 1. September 2011 als Buch und Doppel-CD unter dem Titel „Mein neues Leben als Mensch“ Ebenfalls bei Kindler erschien im März 2011 „Das Buch der 39 Kostbarkeiten.“ Es beinhaltet Reisenotizen, Reportagen, Hörspiele, Lyrik und Prosa aus den vergangenen 17 Jahren. Unter den Texten befinden sich auch Interviews (zum Beispiel mit Loriot und Peter Alexander) sowie die Manuskripte der Hörspiele „Liebe Sabine“ und „Das Kölner Wartezimmer-Massaker“ und Jan Weilers erste Kurzgeschichte mit dem Titel „Die Experimente des Albert Kamp.“ Seit 2005 unternimmt Jan Weiler ausgedehnte Lesereisen durch Deutschland.

Er tritt zwischen 60 und 100 Mal pro Jahr mit seinem aktuellen Programm auf. Seit 2011 geht Jan Weiler außerdem jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit mit seinem Programm „Berichte aus dem Christstollen“ auf Lesereise. Daraus entstand zunächst 2012 die gleichnamige CD sowie 2013 das Buch „Berichte aus dem Christstollen.“ Auch im Fernsehen ist Jan Weiler von Zeit zu Zeit zu sehen. So übernahm er als Gastmoderator am 11. August 2009 die Moderation des Kulturmagazins West.Art beim WDR als Vertretung für Katty Salie. Im Oktober 2010 moderierte er für vier Ausgaben seine eigene Sendung „Weilers Welt“ bei 3sat. Am 18.Januar 2011 erhielt Jan Weiler den Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München, der an Schriftsteller vergeben wird, die „Originalität mit Weltoffenheit und Humor“ verbinden. Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt Elke Heidenreich.

Ihr Text befindet sich als Vorwort im „Buch der 39 Kostbarkeiten.“ Im März 2014 erschien „Das Pubertier“ als Buch und CD und wurde zu Jan Weilers größtem Erfolg seit seinem Erstling „Maria, ihm schmeckt’s nicht“. Das Buch steht (Stand Dezember 2014) seit 40 Wochen in der Spiegel-Bestseller-Liste, davon sechs Wochen auf Platz 1 und 13 Wochen auf Platz 2. Auch das Bühnenprogramm „Mein Leben mit dem Pubertier und andere Geschichten“ erwies sich als sehr erfolgreich. Die Tournee umfasste 47 Städte und wurde zwischen 2015 und 2017 in mehr als 70 Städten fortgesetzt. Der neue Roman „Kühn hat zu tun“ erschien am 6. März 2015 als Buch und CD (Komplettlesung, 7 CDs). 2016 erschien der Band „Nicks Sammelsurium“ nebst CD. Dieses Buch enthält Geschichten über den Kolumnensohn Nick, bevor dieser in die Pubertät kam. 2016 hatte die Theaterfassung von „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ als Bearbeitung von Dirk Böhling für das Westfälische Landestheater Premiere. Seitdem wurde das Stück in über zwanzig Städten gespielt. Die Musicalfassung des Romans von Heiko Lippmann, Max Merker und Christian Doll wurde seit 2013 vielfach aufgeführt. 2017 steht wieder im Zeichen des Pubertiers.

Im September erscheint der dritte Band mit Geschichten unter dem Titel „Und ewig schläft das Pubertier“ beim Piper Verlag sowie die dazugehörende Live-Doppel-CD. Im Oktober startet der Kinofilm „Das Pubertier“ unter der Regie von Leander Haußmann mit Jan-Josef Liefers in der Hauptrolle. Zeitgleich strahlt das ZDF die Familienserie „Das Pubertier“ aus. Hier spielt Pasquale Aleardi die Hauptrolle des Vaters. Ebenfalls im Herbst 2017 beginnt die große Lese-Tour mit dem Programm „Und ewig schläft das Pubertier“. Der neue Roman „Kühn hat Ärger“ erscheint im März 2018 im Piper Verlag. Außerdem in Planung sind ein Hörspiel und eine daraus entwickelte Theaterfassung. Jan Weiler lebt mit seiner Familie im oberbayerischen Ebenhausen-Schäftlarn und in Umbrien.

Bilder