MUSIKFESTSPIELE SAAR 2013 BONJOUR DEUTSCHLAND

Oratorium Moses

Max Bruch -630-

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Das Werk Literarische Vorlage des Oratoriums ist die biblische Erzählung des Mose und seines Volkes Israel, wie sie in den Büchern Exodus bis Deuteronomium (2. bis 5. Mose) erzählt wird. Die Handlung wird in vier großen Szenen entfaltet und beginnt da, wo die Vorgängerkompositionen zu „Israel in Ägypten“ (Georg Friedrich Händel und Carl Philipp Emanuel Bach) enden, nämlich am Sinai. Die vier Teile sind überschrieben mit: Am Sinai Das goldene Kalb Die Rückkehr der Kundschafter aus Kanaan Das Land der Verheißung Das spätromantische Oratorium „Moses“ erinnert in seiner Tonsprache an die Kompositionen Felix Mendelssohns, allerdings mit vertiefter Ausdruckskraft und gesteigerter klanglicher Wirkung. Facettenreich wird die Handlung entfaltet, Rezitative und ariose Solopartien, Soloensembles und homophone sowie polyphone Chorpartien wechseln einander ab. Leider ist von Bruchs umfangreichem Schaffen) nur das g-moll Violinkonzert bekannt geworden. Das Oratorium Moses ist eine Rarität und ein Juwel der spätromantischen Oratorienkunst und völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Deshalb freut sich der „Oratorienchor Saarbrücken“, das Werk im Rahmen der Musikfestspiele Saar 2013 als Saarländische Erstaufführung präsentieren zu dürfen.

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