(7473) Anke Angel
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Anke Angel

The Boogie Lady

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Im Sommer 2003 hatte Anke Angel ihren ersten öffentlichen Auftritt. Sie war unbekannt, niemand hatte je von ihr gehört. Inzwischen wird sie als The First Lady of Boogie Woogie gefeiert, spielte auf allen renommierten Festivals, wie North Sea Jazz Festival, Jazzfestival Luzern, International Summer Festival Zagreb. Die holländische Jazz Organisation Dr. Jazz wählte sie 2007 zur Europe’s best female jazz pianist und das Herrenmagazin Men's Monthly verlieh ihr den Titel jazz babe of the year. Zwei CDs sind erschienen. Bei allen Konzerten und Festivals ist die attraktive, sympathische Pianistin und Sängerin der Publikumsliebling. Geboren wurde Anke Angel 1961 in Zeist, Holland. Ihr Vater war und ist nicht nur ein großer Boogie Woogie - Fan, sondern auch ein exzellenter Pianist. Schon als kleines Mädchen saß Anke Angel bei ihrem Vater auf dem Schoß, wenn er in die Tasten griff. Und sie hörten gemeinsam die Platten von den Boogie Woogie - Giganten Albert Ammons, Pete Johnson und Meade Lux Lewis. So war die musikalische Zukunft der Tochter vorbestimmt, als sie mit sechs Jahren begann, Klavierunterricht zu nehmen. Da in ihrem Heimatort Zeist nur "klassische Klavierlehrer" verfügbar waren, lernte Anke Angel das Boogie Woogie - Spiel durch zahlloses Hören der alten Platten ihres Vaters. Schon bald komponierte sie eigene Boogies und nahm diese mit dem Equipment des Vaters auf. Später genoss Anke Angel dann noch eine Gesangsausbildung. Wäährend ihrem Jurastudium in Utrecht schloss sich Anke Angel einem Kabarettduo an, mit dem sie 3 Jahre lang in ganz Benelux auftrat. Was als Spass begann, brachte dem Duo den national anerkannten Kabarettpreis ein. Aber ihre wahre Liebe gehörte dem Boogie Woogie. Die Zusammenarbeit mit dem holländischen Jazzpianisten Rob Agerbeek verfeinerte ihren Piano-Stil. Auf einem Boogie Woogie - Festival traf Anke Angel dann die Piano-Legende Little Willie Littlefield, der von ihr sofort begeistert war und sie unter seine Fittiche nahm. Little Willie und Ankes Vater ließen nicht locker und ermutigten sie zu einer professionellen Musikerkarriere. Mit 40 verließ Anke schließlich die Anwaltssozietät, weil ich als Musikerin mehr Menschen glücklich machen konnte denn als Anwältin. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst natürlich in erster Linie Boogie Woogie und Blues, aber auch Eigenkompositionen, jazzige Balladen (Nina Simone, Ella Fitz- gerald), Fats Domino Songs und Stücke im Stil eines Oscar Peterson. Anke Angel tritt solo auf oder als Anke Angel Boogie Trio. Da wirken dann noch die renommierten holländischen Musiker Harm van Sleen (bass) und Remco van Schaik (drums) mit. Beim Anke Angel Boogie Quartett kommt noch ein Saxophonist hinzu.