(7192) Der Telök 2012
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Der Telök 2012

From Wanne-Eickel with laugh

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Endlich ist es wieder soweit, die beiden Altmeister der Komik vom TELÖK läuten mit ihrem 15ten Programm „From Wanne-Eickel with laugh“ eine neue Runde der Mission „Orgiastische Publikumsbeglückung“ ein. Dabei produziert die deutsche Antwort auf Monty Python (Martin Fromme und Dirk Sollonsch) wieder jede Menge gehobenen Schwach- und Nichtsinn, ohne sich aber dabei im bloßen Klamauk zu verlieren. Denn immer wieder blitzt ihre böse Ader auf, die Nummer kippt unerwartet ins Rabenschwarze und die zwei setzen an zum Spagat..ach was…, zum doppelten Axel mit anschließendem dreifachen Toeloop… zwischen Comedy und Kabarett. Keiner kann gemeiner als der Telök. Sind die zwei doch - seit jetzt schon 25 Jahren - die Chili-Schoten im Comedy-Brei. Die Schlachtermesser im Besteckkasten der Komik. Um nicht zu sagen, die Säbelzahntiger in der Axolotl-Herde gepflegter Abendunterhaltung, oder so ähnlich. Sie sind heftig und deftig und „no-go-areas“ gibt es in der telökschen Spass-Republik schon gleich gar nicht. Vor allem dann nicht, wenn die inzwischen schon zum Markenzeichen gereifte Behinderung Martin Frommes- ihm fehlt der linke Unterarm –zum Thema wird. Souverän werfen sie ihre wuchtige Bühnenpräsenz in die Waagschale, sie tragen nicht vor, sondern agieren mit ganzem Körpereinsatz, flüstern, fuchteln und toben sich durch die Pointen. Blitzschnell und mimisch exakt. Putzmunter spielen sie sich die Steilvorlagen zu. Man könnte die zwei nachts um 4.oo Uhr wecken und sie würden wieselflink miteinander improvisieren. Man weckt sie aber besser nicht, denn um diese Uhrzeit sehen die grauen Eminenzen der Comedy noch zu verheerend aus. Auch in ihrem neuen Programm holen sie zum thematischen Rundumschlag aus. Roter Faden ist allein die pure Lust an der Pointe. Und die finden die gebürtigen Wanne-Eickeler überall. Etwa bei Jesus Christus, der die Bemühungen seines Arbeitsvermittlers, ihn in Lohn und Brot zu bringen, komplett untergräbt, weil er im Fischzuchtbetrieb sämtliches Wasser in Wein verwandelt. Oder in erstaunlichen Einblicken in die Welt der bildenden Kunst, denn nur der Telök weiß, dass Leonardo da Vinci neben seinem berühmten Gemälde, der Mona Lisa, auch noch eine entsprechende Skulptur schuf, der er allerdings den Titel „Manni Lisa“ geben musste, da es sich um ein Mann handelte. Und natürlich widmen sich die beiden auch wieder ihrem Lieblingsmetier, nämlich Kultfiguren aus Kino und TV auf die Bühne zu hieven. Diesmal trifft es neben Tarzan und Jane auch Robin Hood. Auch der Pate Don Vito Corleone hat mit erheblichen Problemen zu kämpfen, findet er doch niemanden, der seinen Ring küsst, und zwar „mit Zunge“. Und zu guter letzt prangern wir an : Nachtclub mit table-dance, schön und gut, aber mit nackten Füßen auf Tischen tanzen, von denen andere Leute noch essen wollen, ist doch widerlich, bäh ! Bitte liebes Publikum, komme in reichlicher Zahl. Denn denken Sie daran, Ihr Eintritt kommt einem Behinderten zugute, nämlich Martin Fromme. Obwohl er neuerdings behauptet, der fehlende Unterarm sei gar keine Behinderung, sondern in Wirklichkeit eine wertvolle Schnitzarbeit aus dem Erzgebirge