(6852) 26. Int. Jazz Festival Sankt Ingbert - Tag 2

Experience III

26. Int. Jazz Festival Sankt Ingbert - Tag 2

Industriekathedrale auf der Alten Schmelz

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2. Festivaltag Freitag, 30. März 2012 20:00 Uhr Randi Tytingvåg und Band  Randi Tytingvåg vocals  Anders Aarum piano, rhodes, glockenspiel, pipa, rebaba, percussion & programming  Espen Leite accordion  Svante Henryson cello  Jens Fossum double bass, pipa, erhu, backing vocals & guitar  Jan Martin Smørdal guitars  Ivar Thormodsæter perc, drums  Eirik-André Rydningen percussion, drums #2,8  Håvard Fossum sax & clarinet Die norwegische Sängerin und Songschreiberin Randi Tytingvåg hat sich nicht nur durch ihre außergewöhnliche, unverwechselbare Stimme einen Namen gemacht, sondern auch durch ihre besondere Art, mit dem Publikum zu kommunizieren. Ihre Kompositionen sind anspruchsvoll und unterstreichen ihr Talent, spannende Geschichten zu erzählen. Ihre Musik ist eine Mischung aus all den Stilrichtungen, die Randi im Laufe ihrer Arbeit beeinflusst haben. Man entdeckt Elemente von Jazz, Tango und Kammermusik ebenso wie Klänge von der Showbühne und aus der Tradition der Liedermacher. Ihre Ausbildung erhielt Randi Tytingvåg an der renommierten School of The Arts Roehampton in London. Ihr Debut als Jazzsängerin hatte sie 2001 beim Jaijazz Festival. Seitdem gab es nicht nur zahlreiche Auftritte und mehrere CDs, sondern auch Auszeichnungen für außergewöhnliche musikalische Leistungen. Zwischen Jazz, Tango und Pop moussiert ihre Musik. Voll poetischer Leichtigkeit sind die Texte. "Das Musikwunderland Norwegen hat dank Randi Tytingvåg eine neue, bis in die Weiten des Universums schwebende Stimme" schrieb die Fachpresse. In Sankt Ingbert werden ganz neue Töne aus dem aktuellen , gerade erschienenen Album zu hören sein. Der Sound hat jetzt viele dunkle, erdige, raue Elemente, doch die Stimme von Randi glänzt wie eh und je. 2. Festivaltag Freitag, 30. März 2012 21:30 Uhr Tingval Trio • Martin Tingvall Piano • Omar Rodriguez Calvo Bass • Jürgen Spiegel Drums Das Tingvall Trio hat sich in den vergangenen zwei Jahren in die europäische Spitze junger Jazz – Ensembles hineingespielt, die ohne Berührungsängste Jazz mit den Mitteln populärer Musik präsentieren und damit ein ganz neues Publikum für den Jazz gewinnen. Mit dem 2009 erschienenen Album "Vattensaga" kam der internationale Durchbruch. Beim Internationalen Jazz Festival Sankt Ingbert 2010 erzielte Tingvalls Band eine beachtliche Resonanz beim Publikum. Mit ein Grund, die drei Ausnahmemusiker erneut einzuladen. Dieses Mal gibt es jedoch neue Klänge aus dem kürzlich erschienenen Album „VÄGEN“ (dt. Der Weg). Diese Musik zeichnet Eindrücke des Trios auf ihrem Weg der letzten Jahre nach. „Sevilla“ beispielsweise hatte seine Geburtsstunde auf der ausgedehnten Spanien – Tournee 2010, „Shejk Schröder“ könnte durchaus den Hintergrund für ein Kamelrennen abgeben und der Titelsong „Vägen“, in dem man den Sternenstaub förmlich schweben hört, bietet einfach den Platz für Reflexion und Innehalten über das, was war, ist und kommen könnte. Ebenso stark die Gefühle, die beispielsweise „Den Ensamme Mannen“, (dt. „Den einsamen Mann“ ) bewegen, entstanden übrigens nach der Lektüre eines Hakan Nesser–Romans oder das hymnische „Efter Livet“, mit dem Martin Tingvall einen anderen Weg umschreibt, den ein jeder zu seiner Zeit gehen muss. Vielfach in ihrer überschäumenden Energie und Klarheit mit den legendären E.S.T verglichen, ist es vor allem das atemberaubende Ensemblespiel, bei dem Pianist Martin Tingvall, der weiterhin für alle Kompositionen des Trios verantwortlich zeichnet, „mit dem gut geölten Formel 1 – Motor eines Ferrari“ (Finance Week, Südafrika) in Form der nicht aufzuhaltenden Rhythmusgruppe mit dem Bassisten Omar Rodriguez Calvo und Schlagzeuger Jürgen Spiegel immer wieder auf Achterbahnfahrten zwischen Poesie und Party geht. Melodien, die man sich in ihrer Schönheit erst einmal trauen muss, die aber entwaffnend authentisch daherkommen, wechseln mit eruptiven Energieausbrüchen, bei denen Jazz und Rock munter gemischt werden.