(5864) Berühmte Tiermusik in Erndtebrück

Camille Saint-Saëns - Karneval der Tiere

Berühmte Tiermusik in Erndtebrück

Sommermusik in Erndtebrück

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Klavier: Anne Valpertz und Olga Skuba 1. Violine: Kira Kohlmann 2. Violine: Dina Ziethen Viola: Svenja Kohlmann Violoncello: Marc Ziethen Kontrabass: Pia Flender Die Veröffentlichung des Werkes fand erst nach Saint-Saens Tode im Jahre 1922 statt. “Le Carnaval des Animaux" besteht aus einer Introduktion, Tierporträts und einem zusammenfassenden Finale. Charakteristische Züge in Haltung und Äußerung werden zur Inspiration für kleine Genrestücke. Der „Königsmarsch des Löwen" bringt etwa den königlichen Gang und das schreckenauslösende Brüllen des Raubtiers zum Ausdruck. „Hühner und Hähne" gackern  und kikerikien lautmalerisch. Die "Wilden Esel" rasen im "Presto arioso" über die Klaviatur. Die  „Schildkröten" kriechen behäbig zu den Klängen des verlangsamten „Orpheus"- Cancan von Offenbach, während der „Elefant" zu einem Kontrabasssolo in Anlehnung an einen Tanz von Berlioz tänzelnd voranschreitet. Die Pianisten imitieren die Sprünge der „Känguruhs" und präsentieren sich wie verbissen übende Eichhörnchen. Die Eselschreie der Violinen prägen die „Persönlichkeiten mit den langen Ohren", und in den „Fossilien“ werden Themen bekannter Komponisten wie Mozart (Klaviervariationen über "Ah! Vous dirai-je, maman?") und Rossini (Kavatine der Rosine aus dem „Barbier von Sevilla") verwendet. „Der Schwan" für Violoncello und Klavier ist die vorletzte Nummer dieser „Zoologischen Fantasie", die im Finale rondohaft Zitate der vorangehenden Sätze wieder anklingen lässt.