(5758) 25. Int. Jazz Festival 2011 - Tag 1

Ein Festival feiert Jubiläum!

25. Int. Jazz Festival 2011 - Tag 1

Eventhaus auf der Alten Schmelz

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1. Festivaltag Freitag, 18. März 2011 20.00 Uhr Josefine Cronholm Quintett Songs Of The Falling Feather • Josefine Cronholm / vocals • Henrik Lindstrand / piano, guitars, keyboards, programming • Gustaf Ljunggren / guitars • Gunnar Halle / trumpet • Thommy Andersson / bass • Per Ekdahl / drums Der skandinavische Jazz bezieht seine Inspiration aus der traditionellen Volksmusik – eine These, die durch die Musik von Jan Garbarek, über Nils Landgren bis Esbjörn Svensson kraftvoll bewiesen wird. Nicht anders bei Josefine Cronholm, die den Ruf einer Newcomerin steht, obwohl sie das ganz und gar nicht ist. Aber hierzulande erschien jüngst ihr erstes Album beim Münchener Jazz-Label "Act". Tatsächlich erhielt Cronholm schon 2003 eine Auszeichnung als schwedische Jazz-Interpretin des Jahres, zweimal gewann sie den Jazz-Grammy in Dänemark. Inmitten eines Waldes von Småland, wo Josefine Cronholm aufwuchs, konnte man "schreien, ohne dass jemand einen hörte, das war wunderbar", sagt sie. Diese unglaubliche Stille der Umgebung ist paradoxerweise das tragende Element ihrer Musik. Wie im Titel des Albums beschrieben, könnte man dabei "eine Feder fallen hören". Mit Sicherheit wird sie auch zum Sankt Ingberter Festival einen Teil der schwedischen Natur mitbringen und mit deren Atmosphäre den Saal des Eventhauses im Kulturzentrum Alte Schmelz erfüllten. Kein Zweifel: Die Natur ist hier die Kraftquelle des Jazz. ______________________________ 1. Festivaltag Freitag, 18. März 2011 22 Uhr Cæcilie Norby with Lars Danielsson ARABESQUE • Cæcilie Norby / vocals • Lars Danielsson / bass, cello, git, organ • Bugge Wesseltoft / piano, synth • Katrine Gislinge / piano • Palle Mikkelborg / trumpet • Hans Ulrik / flute, bass-clarinet • Anders Engen / drums & percussion • Xavier Desandre-Navarre / drums & percussion Musikalische Schubladen haben die dänische Sängerin Cæcilie Norby noch nie interessiert: „Ich war immer auf der Suche nach einprägsamen Melodien. Im Pop braucht man eine starke Melodie, um einen Hit zu bekommen. Im Jazz ist das Thema zentral, das ein Stück eröffnet; und in der Klassik können die gewaltigsten Orchester-Arrangements platt und langweilig werden, wenn sie nicht von einer natürlichen Melodie getragen werden.“ Für Norby ist die Melodie die Essenz und das entscheidende Kriterium, nachdem sie Musik bewertet und auswählt, frei von Genregrenzen. So auch bei ihrem neuestem Unternehmen „Arabesque“, zu dem sie aktuell auch als Debüt ein Album bei ACT Music produziert hat. Ein ehrgeiziges, vielleicht wegweisendes Projekt, fasst Norby hier doch auf gewisse Weise ihre bisherige Karriere zusammen, gespiegelt durch die klassischen Einflüsse ihrer Kindheit. Wie gewohnt, lässt sich Norby auch in Sankt Ingbert von einer handverlesenen Schar großartiger Musiker begleiten. Sie alle teilen mit Cæcilie eine große Leidenschaft: Sie alle sind Fans großer Melodien. Deswegen hat „Arabesque“ das Potential, nicht nur Klassikfreunde, Jazzfreaks oder Popfans zu begeistern, sondern alle, die gute Melodien lieben.