(5687) Schubert: Messe Nr. 5 As-Dur

J. S. Bach: Herr Jesu Christ, wahr' Mensch und Gott

Schubert: Messe Nr. 5 As-Dur

Chor- und Orchesterkonzert

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Der einundzwanzigjährige Franz Schubert begann mit der Komposition seiner Messe As-Dur – von ihm selbst als Missa solemnis bezeichnet – 1819, also im gleichen Jahr wie der neunundvierzigjährige Beethoven seine "Missa solemnis". Über drei Jahre hat Schubert daran gearbeitet, um diese Messe zum Meisterwerk reifen zu lassen. Schließlich vollendete er sie 1822, im selben Jahr, in dem er auch seine h-moll-Sinfonie, die „Unvollendete“, komponierte. Die Messe wird heute als ein bedeutendes Juwel geistlicher Musik angesehen. Schubert, der sie in Wien dem damaligen Kaiser widmen wollte, erhielt den Bescheid, sie sei nicht in dem Stil komponiert, den der Kaiser liebe. In der Tat: In diesem Werk erklingt eine ganz neuartige Messevertonung aus inniger Frömmigkeit, gepaart mit romantischem Empfinden und der genialen Kraft melodischer Empfindung, die Schubert eigen war. Ein neuer Ton! Steigerungen aus verhaltenem Wechselgesang von Solisten und Chor mit fast kammermusikalischem Orchesterpart zum strahlenden „Gloria“ im vollen Chor- und Orchesterglanz.