(5100) Magic Pan und Die Elfen

summerwinds 2010

Magic Pan und Die Elfen

Urban Frey & Paolo D’Angelo

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Ein „panisches“ Spektakel im Garten: ein Spiel in den Hecken zwischen Necken und Schrecken, Exotik, Erotik. Mit dem Bocksgott Pan, dem Gott der Wälder und Wiesen, der dem Mythos nach die Panflöte erfand, und zwei Elfen, „schöner als die Sonne von Angesicht“. Der Gott der Hirten, halb Mensch, halb Ziegenbock, war ein großer Gigolo und Schalk. Der Pan im Heckentheater hat außerdem ein Jazzdiplom: Keine schöne Frau, keine Nymphe, die er nicht verführen könnte durch sanfte Melodien, betörendes Flöten. Unversehens kommen Männern ihre Frauen abhanden, werden jene durch wildes Flöten und Pfeifen verjagt – ein „panisch“-lustiges Erschauern. Und das starke Geschlecht bezirzen die Elfen. Überhaupt sind sie den Menschen freundlich gesonnen, bezaubern, umschmeicheln und verwirren sie auch ein wenig: „Als das erste Baby zum ersten Mal lachte, zerbrach das Lachen in 1000 Stücke, und die hüpften überall herum. So sind die Elfen entstanden.“ Wer wollte Sir James M. Barrie diese Fabel nicht glauben. Samten oder maskulin aggressiv, archaisch und raffiniert: aus frühester Zeit scheint der Ton der Hirtenflöte zu wehn und die Musik der europäischen „Hochkultur“ zu verzaubern. „UrPan“ Frey, vielfach ausgezeichneter Flötenvirtuose, und Paolo D’Angelo, sein kongenialer Begleiter am Akkordeon, verwandeln das Heckentheater in einen vibrierenden Seelenraum.