(3768) Buddenbrooks
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Buddenbrooks

Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann

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1901, im Alter von 26 Jahren, veröffentlichte der deutsche Schriftsteller Thomas Mann (1875-1955) seinen ersten Roman „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“. Vorlage war die Geschichte der Familie von Thomas Mann. Das brillante Werk wurde allein in Deutschland fünf Millionen Mal verkauft und in über dreißig Sprachen übersetzt. 1929 erhielt Thomas Mann für „Buddenbrooks“ den Nobelpreis für Literatur. 2005 wurde der Roman erstmals für die Theaterbühne vom Dramaturgen und Schriftsteller John von Düffel dramatisiert. Das Stück schildert als „Familienchronik“ das Leben der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook, insbesondere die Sorgen um den Fortbestand des Unternehmens, die sich schon in der zweiten Generation einstellen. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Schicksale von Thomas, Christian und Tony, der Kinder des Konsuls Johann Buddenbrook, ihre scheiternden Ehen, neurotischen Verstimmtheiten und ihr bisweilen exzentrisches Auftreten - ein vergebliches Ringen um den Erhalt ihrer gesellschaftlichen Stellung. Aus den üppigen Handlungssträngen und komplexen Charakterstudien der Mannschen Romanvorlage hat von Düffel den Kern zweier Generationen herausgeschält, die das Scheitern an den eigenen Gundsätzen vor Augen führen. Mit der Schlagzeile „Wir machen ein Bankröttchen – Familie Deutschland im Ruin“ lobte Wolfgang Höbel im „Spiegel“ (49/2005) die Premiere als einen „Triumph kluger Theaterkunst“. Nach der Uraufführung machte sich John von Düffel an die Überarbeitung des Stücks. Die Inszenierung der Neufassung vor Lübecker „Heimatpublikum“ im September 2007 wurde überschwänglich gefeiert und brachte mehrere ausverkaufte Zusatzvorstellungen. In Beverungen wird die erfolgreiche Film- und Bühnenschauspielerin Heidemarie Wenzel, die 1988 aus der DDR ausgebürgert wurde, in der Rolle der Konsulin Elisabeth Buddenbrook zu sehen sein. Jan-Hinnerk Arnke und Jörg Walter spielen die Söhne Thomas und Christian, Renate Reiche die alte Bedienstete Lina. Regie führt Frank Matthus, der 2004 mit seiner Inszenierung von Arthur Millers „Hexenjagd“ für das Euro-Studio Landgraf den Ersten Inthega-Preis gewann. Einführungsvortrag: 19 Uhr