(15646) Paul Abraham – der Operettenkönig von Berlin

Tragikomödie von Dirk Heidicke

Paul Abraham – der Operettenkönig von Berlin

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters umbreit Entertainment e. K.

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Paul Abraham – der Operettenkönig von BerlinPaul Abraham – der Operettenkönig von BerlinTragikomödie von Dirk Heidicke - Paul Abraham – der Operettenkönig von Berlin

Kammerspiele Magdeburg in Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen

Regie: Klaus Noack | Ausstattung: Klaus Noack, Sonja Zander | Musikalische Leitung: Jens-Uwe Günther Mit Jörg Schüttauf, Susanne Bard, Jens-Uwe Günther am Klavier

"Die drastischen Wechsel sind eine große Herausforderung, die den Darstellern hervorragend gelingt. Glückwunsch an Regie und Ausstattung. […] Was für ein Abend! Welch eine Inszenierung!“ Magdeburg Kompakt

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie. Dem kometenhaften Aufstieg und dem rauschenden Erfolg folgten Vertreibung, Flucht, Erfolglosigkeit und Wahnsinn. Das tragikomische Stück über den jüdischen Komponisten, produziert an den Kammerspielen Magdeburg, lässt die vielen Melodien des gebürtigen Ungarn wieder aufleben. Die Rolle des Operettenkönigs verkörpert hinreißend der mehrfache Grimme-Preis-Träger und einstige Tatort-Kommissar Jörg Schüttauf. Ein Abend, der dem Publikum am Beispiel des jüdischen Komponisten noch einmal eindrucksvoll Aufstieg und Fall zur Zeit der Nationalsozialisten vor Augen führt.

Jens-Uwe Günther

geboren 1941 in Magdeburg Studium Komposition, Dirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Leipzig Schauspielkapellmeister / Musikalischer Leiter an den Theatern Erfurt, Weimar, Dresden und Leipzig Dozent für Musikerziehung an der Theaterhochschule in Leipzig Freischaffender Komponist Kunstpreis der Stadt Weimar 1979 / Ehrennadel des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler 1980 / 1. Preis beim Grabbe-Kompositionswettbewerb 1999 Mehr als 300 Schauspielmusiken für das Theater, Filmmusiken für DEFA und Fernsehen, 5 Kammeropern, 3 Ballette, 3 Streichquartette, eine Chorsinfonie, je 2 Konzerte für Klavier bzw. Schlagzeug und Orchester.

Susanne Bard
Nach ihrer Klavierausbildung absolvierte Susanne Bard ein Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Leipzig. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1987 an den Bühnen der Stadt Magdeburg, wechselte 1990 an die Freien Kammerspiele Magdeburg und arbeitete seit 2001 als freischaffende Schauspielerin in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Unter anderem spielte sie in dieser Zeit die Rolle der Elisabeth in „Glaube Liebe Hoffnung“, Celimene in „Der Menschenfeind“, Mephisto in „Faust“ und die Kaiserin in „Die Europäer“ in Wien. Ab 2007 war Susanne Bard Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie in verschiedenen Inszenierungen zu sehen war und mehr als 30 mal mit ihrem Solostück „The Kraut“ über Marlene Dietrich zu begeistern wusste. Gastspiele führten sie u.a. nach Berlin, Wien, Plovdiv, Leipzig, Halle und Weimar sowie zu Festivals in Bulgarien und Zypern. Außerdem wirkte sie (insbesondere für MDR und WDR) an zahlreichen Hörspiel- und CD-Produktionen mit.

Jörg Schüttauf
Jörg Schüttauf, 1961 in Chemnitz geboren, ist gelernter Tischler und startete seine Theaterkarriere als Bühnentechniker der Chemnitzer Oper, bevor er die Seiten wechselte und Schauspiel studierte. Nach zahlreichen Film- und Bühnenrollen wurde er spätestens als „Fahnder“ (AR D 1992 - 1996) einem Millionenpublikum bekannt. Er war Kommissar Fritz Dellwo im Frankfurter Tatort (2002 – 2010) und wurde bisher mit 4 Adolf-Grimme-Preisen, 2 Fernsehpreisen, 1 Preis der Deutschen Filmkritik für "Berlin is in Germany" sowie zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Bayerischen Filmpreis als bester Schauspieler.

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