(13716) Goethes Faust als Peking-Oper

Internationale Musikfestspiele Saar - China 2017

Goethes Faust als Peking-Oper

China National Peking Opera

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Musikfestspiele Saar gGmbH

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Goethes Faust als Peking-OperGoethes Faust als Peking-Oper - BühnenbildFaust: Eine experimentelle Peking-Oper Bei der Inszenierung des “Faust” in einer Koproduktion zwischen der Emilia Romagna Teatro Fondazione (Italien) und der National Beijing Opera Company (CNPOC), interpretiert die deutsche Regisseurin Anna Peschke mit chinesischen Schauspielern Goethes Werk mit Mitteln der Peking-Oper.Dabei werden die klassischen Ausdrucksformen der Peking-Oper mit deutscher und italienischer Theater- und Performance-Kunst kombiniert. So entstehen ein neues Stück und ein transkultureller Dialog zwischen den Theaterformen, die in dieser Inszenierung hervorragend gelungen sind: Wer mit „Faust“ vertraut ist, entdeckt die Peking-Oper, und wer mit den Ausdrucksformen der Peking-Oper vertraut ist, lernt den Stoff des „Faust“ kennen. Auch einen Einstieg in den „Faust“ ermöglicht dieses auf wesentliche Elemente des Stoffs reduzierten Stücks. Regisseurin: Anna Peschke (*1978) schloss das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels mit Diplom und Bestnote ab. Seitdem arbeitet sie als freie Regisseurin bei deutschen und internationalen Theaterprojekten. Ihre erste Arbeit mit experimenteller chinesischer Oper war eine Adaption von Büchners Woyzeck als Solo-Performance mit Elementen der Peking Oper (November 2012). Die Aufführungen wurden in China und Deutschland sehr positiv bewertet. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (15.11.2012, von Marcus Hladek): „Wirklich überraschend war indessen, wieviel sich bei aller Fremdheit als unmittelbar verständlich erwies (...) Experiment bedeutet Erfahrung, und zu einer ebensolchen ist dieser „Woyzeck“ mit seinen fremden, aber nicht unzugänglichen Codes und Konventionen geworden." Die Frankfurter Rundschau (13.11.2012, von Stefan Michalzik): „Die einstündige Aufführung spricht sinnlich an, ohne dass der Intellekt dabei zu kurz käme. (...) Die effektsichere Reduktion der Mittel ist bewundernswert. Großartig.“

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