(13385) Mendelssohn Bartholdy - PAULUS Oratorium

Kantorei an St. Katharinen (Braunschweig) und

Mendelssohn Bartholdy - PAULUS Oratorium

Chor pro arte musica (Winsen Aller)

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St, Katharinen

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1836 wurde es in Düsseldorf uraufgeführt, 1837 erklang das Werk ein zweites Mal in Birmingham, wo es als „würdiger Nachfolger“ der beliebten Händel-Oratorien gefeiert wurde. Dann trat es seinen Siegeszug durch Europa und die USA an. 1839 dirigierte Mendelssohn sein Oratorium beim Musikfest in Braunschweig. Der Mendelssohn Biograph Wilhelm A. Lampus schreibt: „Übrigens hat kein Kunstwerk in so kurzer Zeit wie der Paulus allerwärts Eingang gefunden. Man könnte die beiden Jahre 1837 und 1838 in der Geschichte der Musik geradezu die Paulus-Jahre nennen.“ Dem Interesse der in damaliger Zeit überall entstehenden bürgerlichen Oratorienvereine einerseits und der dramatischen Spannung des „Paulus-Stoffes“ andererseits wird Mendelssohn durch den Einbau großer Chöre gerecht. „Sie sind einesteils den blind wütenden Anhängern des alten Götzenglaubens und andererseits den sieghaften Bekennern des Neuen zugewiesen. In der sich steigernden Anklage von Intoleranz und Fanatismus führt das Werk zum Kernsatz der neuen Lehre: „Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkünden…“ (Karl-Heinz Köhler) Zwei Jahre befasste sich Mendelssohn Bartholdy mit der Komposition des Oratoriums. Er ließ sich bei der Auswahl der Choräle von Pastor Julius Schubring beraten sowie von dem Schauspieler Eduard Devrient, der ihn bei der Arbeit am Libretto unterstützte. Der Ouvertüre liegt der Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ zugrunde, derselbe Choral beherrscht das Zentrum des Oratoriums. Übrigens durfte sicherlich als einer der ersten F. Chopin bei einem Besuch in Düsseldorf einen Blick in die entstehende Partitur werden. Irmgard Weber (Sopran), Kathrin Hildebrandt (Alt), Eric Stoklossa (Tenor) und Kay Stiefermann (Bass). Kammerorchester an St. Kathrinen. Leitung: Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker

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