40. TAGE ALTER MUSIK IN HERNE 2015

PAGANINI

Chouchane Siranossian und l´arte del mondo

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Paganini-Porträts auf Etuis und Tabaksdosen, kleine Zucker-Paganinis, Semmeln in Geigengestalt, Hüte und Handschuhe à la Paganini und abwechselnd mit Violinen und Glöckchen bedruckte Kleiderstoffe: die Wiener Musikwelt stand Kopf nach den ersten Auslandsauftritten, die der inzwischen 35-jährige Wundergeiger aus Genua im Frühjahr 1828 in die Donaumetropole absolvierte, und die Wiener Geschäftswelt reagierte prompt mit umfassendem »Merchandising«. Bis heute ist Niccolò Paganini das Synonym geblieben für musikalische Virtuosen, die das Publikum mit sagenhafter Technik, magischer Ausdruckskraft, aber auch gewissen Allüren in ihren Bann ziehen. Die französisch-armenische Geigerin Chouchane Siranossian und l’arte del mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt nähern sich dem Phänomen Paganini erstmals wieder auf dem Instrumentarium des frühen 19. Jahrhunderts. Sie werfen aber auch den Blick auf Wolfgang Amadeus Mozart, dessen geniale Größe man zur Zeit Paganinis zu erkennen begann. Zwar blieb die Kreation der Mozart-Kugel ebenso späteren Epochen vorbehalten wie die Entdeckung der »Pop-Ikone Amadeus«, doch taucht immerhin in den Konzertprogrammen der 1820er-Jahre zum ersten Mal der Beiname »Jupiter« für Mozarts letzte Sinfonie auf.

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