(11960) Mikis Theodorakis

Musikverein Unna e.V. präsentiert

Mikis Theodorakis

Axion Esti - Alexis Zorbas

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Im Juli dieses Jahres wird Mikis Theodorakis 90. Der Komponist, Schriftsteller und bedingungslose Demokrat wird in seiner Heimat Griechenland als Volksheld verehrt. Mit mehr als 1000 Kompositionen ist er der bekannteste griechische Komponist des 20. Jahrhunderts. U.a. die Beatles, Edith Piaf und Nana Mouskouri interpretierten seine unverwechselbaren Melodien, Millionen kennen seine Filmmusiken, seine Oratorien und Ballettmusiken begeistern Zuhörer in den Konzertsälen der Welt. Theodorakis erhielt und erhält durch Auszeichnungen, Würdigungen und Ehrungen eine Wertschätzung, die nur wenigen zeitgenössischen Komponisten zuteilwird. 1960 vollendete der spätere Literaturnobelpreisträger Odysseas Elytis sein dichterisches Werk „To Axion Esti“. Er preist darin das bäuerliche Griechenland und beschreibt die tragische Geschichte Griechenlands seit Beginn des Zweiten Weltkriegs. Das Alte und das Neue Testament, byzantinische Hymnendichtung, griechische Volkslieder sowie neugriechische Dichtung sind die Quellen, aus denen Elytis schöpfte. Rund ein Fünftel dieses Werkes diente Theodorakis als Textgrundlage für „Axion Esti“, sein „Volksoratorium“. Das Werk gilt als Theodorakis‘ „griechischste“ Komposition. Darin vereint sind die zahlreichen Strömungen der griechischen Musik, die wiederum mit Strömungen der sinfonischen Musik verbunden werden. Die Ballett-Suite „Alexis Zorba“ ist das wohl volkstümlichste und repräsentativste Werk von Mikis Theodorakis. Sie entstand als Auftragsarbeit für die Arena di Verona 20 Jahre nach dem mit drei Oscars ausgezeichneten Hollywoodfilm „Alexis Sorbas“ mit Anthony Quinn und ist eine Weiterführung der Filmmusik. Sowohl der Film als auch die Ballett-Suite beruhen auf dem berühmten Roman von Nikos Kazantzakis. Die griechische, die kretische und die europäische Musik, die Elemente, die Theodorakis‘ musikalisches Schaffen geprägt haben, werden in der Ballettsuite zu einer Einheit. Popularmusik und Kunstmusik sowie sehr gefühlsbetonte und rhythmisch mitreißende Lieder und Orchestersätze kennzeichnen das Werk. Der Bariton Gerhard Pauli wusste bereits 2010 im Chorkonzert mit Bernsteins „Candide“ zu überzeugen. Zwei renommierte griechische Bouzouki-Spieler, einer davon Vangelis Trigas, in Unna durch zwei Konzerte bereits bestens bekannt, übernehmen die Garantie für den so typischen Theodorakis-Sound.