(11612) Messe in D-Dur von Antonín Dvorák

Musikalische Leitung: DKM Helga Maria Lange

Messe in D-Dur von Antonín Dvorák

Österliches Konzert des Kammerchors Weidenau

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Am 3. Mai 2015 findet um 18.00 Uhr in St. Joseph ein Konzert zur Osterzeit mit dem Kammerchor Weidenau statt. Im Mittelpunkt steht die Messe in D-Dur von Antonin Dvorak. Es wirken außerdem mit: Sopran: Andrea Artmann Alt: Gabriele Fuchs-Rinscheid Tenor: Fabian Kelly Bass: Achim Rück Orgel: Sebastian Freitag Leitung: Dekanatskirchenmusikerin Helga Maria Lange Zur Dvorak-Messe (aus "Wikipedia"): In seiner Messe D-Dur op. 86 verbindet Dvorák Momente volkstümlicher Prägung mit spätromantischem Ausdruck. Sie entstand 1887 auf Wunsch des Architekten und Gründers der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Josef Hlávka, in einer Fassung für Soli, Chor und Orgel. Hlávka wollte eine neuerbaute Kapelle bei seinem Schloß in Luzany festlich einweihen und fand in Antonín Dvorak einen idealen Partner für diesen Auftrag. Der Komponist hatte sich zu jener Zeit bereits über die Grenzen seiner tschechischen Heimat hinaus einen großen Namen gemacht. Er war verschiedentlich mit kirchlichen Werken hervorgetreten, so unter anderem mit dem Stabat Mater (1876/77), das nach Aufführungen in Budapest und Wien sehr große Erfolge in London (1883) und New York (1884) zu verbuchen hatte. Auch in die Messe D-Dur brachte der Komponist seine ganze Meisterschaft ein. Das Werk zeugt von Dvoráks Kunstfertigkeit, einen sakralen Text musikalisch zu fassen und gleichzeitig die heitere, unbeschwerte Atmosphäre der lieblichen böhmischen Landschaft und die Schlichtheit eines wahrhaft und tief religiös verwurzelten Landvolkes einzufangen, ohne sich dabei aber in folkloristischen Vereinfachungen zu verlieren. Als der Komponist das Werk später seinem Verleger Simrock anbot, musste er die Messe, um sie 1892 endlich bei Novello in London drucken lassen zu können, für Orchester instrumentieren, also in eine Form bringen, die er vordem keineswegs beabsichtigt hatte. Dvorák blieb aber seiner ursprünglichen Konzeption treu, indem er sich weitestgehend an die erste Fassung hielt.