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AUF DEM LANDWEG NACH NEW YORK

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AUF DEM LANDWEG NACH NEW YORK

4 Ural-Motorräder – 43 000 Kilometer – 972 Breakdowns

Das fünfköpfige Künstlerkollektiv (Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo) leavinghomefunktion will nach dem Studium aus der Komfortzone und das eigene Weltbild auffrischen.

Also versetzt man den Hausrat, kauft alte Ural-Motorräder und macht sich auf den zweieinhalb Jahre langen Landweg nach Osten - durch Kasachstan, die Mongolei, den Fernen Osten Russlands, über Alaska und Kanada bis zum Fernziel: New York City.

Die sowjetischen Maschinen sorgen mit zahllosen Pannen für ein gemächliches Vorankommen.

Beste Voraussetzungen, um mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen und gewagte Geschichten zu erleben.

40.000 km tuckern die Abenteurer auf Teer, Holperstraßen und Waldwegen voran, kämpfen sich über Berge, durch Flüsse, Wüsten, Sümpfe, Schwärme sibirischer Tigermücken und den Dschungel der Bürokratie.

Sie überleben die berüchtigte „Road of Bones“ und einen Gerichtstermin in Kasachstan, sie irren durch die mongolische Steppe und gelangen endlich ans Arktische Meer. An der jenseitigen Küste geht es durch Alaska, Kanada, und die USA nach New York. Ein unglaubliches Reiseabenteuer, das die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert…

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EINE LANGE GESCHICHTE – KURZ
Im Herbst 2014 brachen wir aus Deutschland auf. Auf der Suche nach einem Landweg, der uns in Richtung Osten bis in den Westen führen würde. Kompression, Zündzeitpunkt oder Ventilspiel waren alles Fremdworte bei unserem Umgang mit den alten Ural 650 Motorrädern, die uns als Transportmittel und mobiles Studio dienen sollten. Nach 25 km hatten wir bereits die erste größere Panne und nach 5000 km richteten wir unser erstes Wintercamp in Georgien ein.
Im ständigen Kampf gegen Wind, Wetter und russische Technik überwunden wir Berge aus Bürokratie, um auf abenteuerliche Weise herauszufinden, was Entfernung wirklich bedeutet.

Die folgenden 40.000 km waren die volle Dosis ErfaLeavinghomefunktionAUF DEM LANDWEG NACH NEW YORKhrung – es ging durch Kasachische Gewitter und durch die mongolische Wüste, entlang tausender Kilometer Wellblechpiste – pausenlos gejagt von sibirischen Tigermücken.

Dort, wo Sibirien endet und der Fernen Osten Russlands beginnt, stellten wir uns der nächsten großen Herausforderung: Die ‘Old Road of Bones’. Diese Straße als “unbefahrbar“ zu beschreiben, würde die ganze Sache wohl am treffendsten beschreiben – doch schaut selbst …

300 km Sumpf, Flüsse und Schlamm später war bereits absehbar, dass die Dinge auf dem Landweg nach New York City zunehmend mühevoller wurden – vor allem weiter nördlich, Richtung Beringstraße, wo die Reise zu Lande final zu Wasser fortgesetzt wurde. NUN! Nach einer Winterpause in Kanada hatten wir den schwimmbaren Amphibien-Prototyp der Ural 650 entwickelt und die notwendigen finanziellen Mittel zusammengetragen, um in den Fernen Osten Russlands zurückkehren zu können.

Hier wartete der absolute Gipfel unserer Reise: 1600 km Flussfahrt auf dem entlegenen Kolyma mit einem Floß, das von den Teufelsmotoren der 650iger Ural Maschinen angetrieben wurde hinauf bis zur Mündung in den Arktischen Ozean. Durch das Tschukotkische Outback ging es anschließend weiter über Kamchatka auf die andere Seite. Von Anchorage trug uns der Weg durch die Weiten Alaskas – bis nach Kanada. Unzählige Pannen waren ein stetiger Begleiter, der uns oftmals in Kontakt mit wunderbaren Menschen und atemberaubenden Geschichten brachte. Mit kleineren und größeren Umwegen schließlich auf der Zielgeraden – entlang der Westküste bis nach Los Angeles – trudelten wir am 10.01.2017 um 15:04 Uhr mit Pauken und Trompeten in NEW YORK CITY ein. Gelbe Taxi-Schwärme und das Smartphone-Blitzlichtgewitter ungläubig starrender Fußgänger bereiten einen ungewohnten Empfang und den Auftakt zu einem großartigen Grande Finale.

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