(15082) Theodor Fontane

Schauspiel und Rezitation

Theodor Fontane

mit Barbara Kleyboldt und Rüdiger Trappmann

Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters ROTO Theater

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Schauspiel und Rezitation - Theodor Fontane - mit Barbara Kleyboldt und Rüdiger Trappmann

Ein Leben in der Mark Brandenburg aus einen seiner berühmten Reiseberichten, entstand 1861 die Wanderungen durch die Mark Brandenburg . Neben diesem wird seine Autobiographie: „Von 20 bis 30“ zum Leitfaden des Abends werden. Mit Theodor Fontane schließen wir den Kreis großer deutscher Balladendichter, die mit Goethe und Schiller begann und mit Fontane fortgesetzt wird. Fontane ist neben Schiller und Goethe eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter. Berühmt wurde Fontane durch seine Romane, an erster Stelle Effi Briest, aber auch durch Balladen wie die Brücke am Tay, John Maynard und Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Seine Balladen und Ausschnitte aus Effi Briest stehen im Mittelpunkt unseres Fontane Abends.

Werk und Wirkung / Bedeutung und Stil 

Fontane gilt als der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland. In seinen Romanen, die großenteils erst nach seinem 60. Lebensjahr entstanden, charakterisiert er die Figuren, indem er ihre Erscheinung, ihre Umgebung und vor allem ihre Redeweise aus einer kritisch-liebevollen Distanz genau beschreibt. Typisch ist die Darstellung einer gepflegten Konversation in einem abgeschlossenen Zirkel (auch als Causerie bezeichnet), etwa bei einem Festessen – die Personen folgen gesellschaftlichen Konventionen und enthüllen doch ihre wahren Interessen, häufig gegen ihren Willen. Dabei kommt Fontane von einer Kritik an Einzelpersonen oft zu einer impliziten Gesellschaftskritik.

Alle Romane und Novellen sind aus einem auktorialen Gestus erzählt (auktorialer Erzähler). Jedoch tritt als Kunstgriff gerade in der Figurenrede in Dialogen auch ein personales Moment auf (personaler Erzähler). Auffällig an Fontanes Schreibstil ist zudem sein ironischer Humor, den er in seiner Kritik zu Die Ahnen von Gustav Freytag in Der Begriff der Verklärung als Element des Realismus (1889) als „beste(n) Weg“ zu demselben bezeichnet.

Zum von Fontane stark beeinflussten Geschichtsbild der Mark Brandenburg siehe auch Geschichtsbild von der Entstehung der Mark Brandenburg.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Heinrich Theodor Fontane war ein deutscher Schriftsteller und wurde am 30.12.1819 in Neuruppin geboren. Er stammte aus einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie. Der Vater war Apotheker.

Fontane besuchte das Gymnasium Neuruppin (1832) und die Gewerbeschule Berlin (1833). 1836-1840 Apothekerlehre in Berlin. Fontane gab 1849 seinen Apothekerberuf auf; er arbeitete dann mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Er lebte von 1855-1859 in England als Berichterstatter.

Von 1860 bis 1870 arbeitete er als Redakteur der Berliner "Kreuz-Zeitung". 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 Sekretär der Akademie der Künste Berlin und freier Schriftsteller. 1894 Dr. phil. h.c. Fontane starb am 20.9.1898 in Berlin.

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